Es war der Sohn

Es war der Sohn

Roberto Alajmo

Ein Familienmord im ärmsten Viertel Palermos in Italien gibt der Polizei Rätsel auf. Die ganze Familie gibt Tancredi die Schuld am Tod seines Vaters Nicola, und nach einer Weile sturen Schweigens gesteht der Sohn auch. Doch es gibt zu viele Ungereimtheiten. In Wahrheit war alles ganz anders: Im Streit um einen Kratzer im Auto des Vaters mischt sich ein Cousin ein, es löst sich ein Schuss. Nur ist der Cousin mit Job und Verdienst ein ungleich nützlicheres Familienmitglied als der Taugenichts Tancredi. Und so beschließt der Familienrat, der Polizei einen ganz anderen Tathergang zu erzählen. Mit grimmiger Komik zeichnet Roberto Alajmo ein Bild der Ärmsten der Gesellschaft - ohne den Menschen ihre Würde zu nehmen.


Über den Autor

Roberto Alajmo

Roberto Alajmo, 1959 in Palermo geboren, ist der Autor mehrerer Romane, für die er Preise wie den Premio Mondello und den Premio Super Vittorini erhielt und die in die Endauswahl für den Premio Strega und den Premio Viareggio ...

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Es war der Sohn

Presse

"Ein bitteres Sizilienbuch." Anne Goebel, Süddeutsche Zeitung, 29.03.11

"Hyperrealistisch und zugleich fast surreal." Steffi Heckl, Abendzeitung, 29.03.11

"Unterhaltsamer steuern Leser auf das Verderben selten zu." Peter Grubmüller, Oberösterreichische Nachrichten, 01.06.11

"...mehr als ein gutes Buch..." Christian Wopen, Neue Osnabrücker Zeitung, 05.07.11

"Hyperealistisch, grimmig, komisch: ein brillanter Roman..." Heilbronner Stimme 05.07.11

"Der Roman liest sich so flüssig herunter, dass man fast überliest, wie komplex die Figuren und die sozialen Gebilde hinter ihrer Fassade sind." Matthias Lüdecke, Weser-Kurier, 26.06.11

"Davor, dass seine Schilderungen in Verismus oder in Zynismus enden, schützt den Autor ein manchmal feiner, oft aber grimmig aufblitzender, schneidender Humor..." Henning Klüver, Süddeutsche Zeitung, 13.09.11

"Der Schriftsteller vermittelt die Ungeheuerlichkeit dieses familiären Systems, ohne einen klassischen Mafiaroman zu schreiben." Maike Albath, Neue Zürcher Zeitung, 06.10.11

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