Dreizehn ist meine Zahl

Dreizehn ist meine Zahl

Alice Schmid

Die neunjährige Lilly schildert ihr Leben in einem Dorf auf dem Berg Napf, zwischen den Kantonen Bern und Luzern, Ende der fünfziger Jahre. Inmitten von Armut und harten, bäuerischen Sitten verbringt Lilly ihre Kindheit und wehrt sich mit allen Mitteln gegen die Ungerechtigkeit in der Familie, gegen Gewalt und die Zumutungen der Erwachsenenwelt. Alice Schmid, Filmproduzentin aus der Schweiz, ist mit viel Liebe zum Detail ein Erstling von Gotthelfscher Wucht gelungen, anrührend, beklemmend und von großer Glaubwürdigkeit. Eine tief berührende und wahrhaftige Geschichte, deren Witz und Feinfühligkeit lange nachklingen.


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Alice Schmid

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Alice Schmid, geboren 1951 in Luzern, studierte Spanisch und Italienisch. Ab 1976 ließ sie sich zur Drehbuchautorin und Regisseurin ausbilden, und begann, nach einer Zeit als Regieassistenz in der Schweiz und in Deutschland, eigene ...

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Presse

"Alice Schmid erzählt konsequent aus der Perspektive des Mädchens, das mit überbordender Fantasie ebenso begabt ist wie mit einer scharfen Beobachtungsgabe. Lilly legt mit heiligem Ernst einen poetischen Schleier über diese unheimliche Heimat, dämonisiert und verzaubert ihre Umgebung gleichermassen. Dieser Blick ist weit davon entfernt, das karge Leben zur Idylle zu verklären. Alice Schmid wird mit ihrem bemerkenswerten Roman zweifellos ihr Publikum finden." Alexander Sury, Tages-Anzeiger, 26.02.11

"Es ist ein trauriger, aber kein düsterer Roman: Lillys Lebendigkeit und Kraft blitzen durch die Zeilen. Man glaubt, dass sie eines Tages ihren Bedingungen entsteigen wird. Ein Muss für LeserInnen, die authentische Lebensgeschichten schätzen." Tania Kummer, DRS 3, 08.02.11

"Mit sicherem Gespür für die beklemmende Düsternis dieser archaischen Welt entfaltet Alice Schmid das Schicksal ihrer Protagonistin. Aus einer monologisierenden Innenperspektive bezieht der Roman seine poetische Kraft, umso mehr als es Schmid fast durchgängig gelingt, das kindliche Sprechen kunstfertig nachzuempfinden. Auch wenn man die reflektierende Distanz zum Geschehen vermissen mag, so erwächst aus der naiven Sehweise geradezu ein bezwingender Zauber an Unmittelbarkeit. Man ist, auch als jugendlicher Leser mittendrin." Deutschlandradio, Edelgard Abenstein, 25.02.11

"Der Humor trägt schwarz, doch er trägt uns durch dieses Buch." Liane Dirks, Deutschlandfunk, 14.11.11"In Schmids Roman wird diese Welt aus Kinderaugen betrachtet, aus Lillys Perspektive, stilistisch bravourös umgesetzt in Form eines inneren Monologs. Bemerkenswert ist, wie Lillys Wahrnehmung die Dinge gleichermaßen relativiert und entlarvt. Denn sie spürt, dass das Leben um sie herum und auch ihr eigenes Dasein voller Widersprüche steckt. Durch Lillys Blick entsteht auf diese Weise das Porträt einer Gesellschaft, der viel Zivilisatorisches noch vollkommen fremd ist. Alice Schmids Roman ist ein Heimatroman aus der Schweizer Provinz, ein fabelhaftes schmales Werk über das Kindsein in dunklen Jahren." Lena Bopp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.03.11

"Tradition ist bei Alice Schmid kein Zerrbild. Sie schafft es, in ihrem in klarer Sprache erzählten kleinen Roman eine Geschichte vom Heranwachsen, die ja die Vorgeschichte eines Ausbruchs aus dem Dorf sein dürfte, mit der Schilderung des Dorflebens zu verbinden, ohne eine der beiden kontrastierenden Welten abzuwerten. Sie nimmt sämtliche Figuren ernst, ohne sie zur Staffage zu degradieren. Und die Atmosphäre des Dorfs dient hier nicht als Kulisse." Sebastian Hammelehle, Spiegel online, 13.04.11

"Schmid entwickelt ihren Stoff konsequent aus der Innenperspektive der neunjährigen Lilly. Das schafft eine intensive Unmittelbarkeit des Erzählens; gleichzeitig gelingt dem naiven Blick auf die kleine Welt mit ihren großen Unbekannten eine stille Poetisierung des Alltags." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 16.02.11

"Alice Schmid hat ein seltenes Gespür für Kinder und versteht es, deren klare Sicht auf die Welt in grosse Literatur zu verwandeln." Luzia Stettler, DRS 1, 10.03.11

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