Doktor Pasavento

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Enrique Vila-Matas

Der Großmeister der spanischen Literatur Enrique Vila-Matas schickt einen Schriftsteller und Psychiater auf die Suche nach der wahren Identität, indem er ihn in einer Art Selbstversuch von der Bildfläche verschwinden lässt. Es ist eine tiefsinnig-amüsante Reise durch die Literaturgeschichte und, en passant, eine außergewöhnliche Hommage an Robert Walser.


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Enrique Vila-Matas

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Enrique Vila-Matas, 1948 in Barcelona geboren, ist in Spanien und Lateinamerika einer der bekanntesten und wichtigsten Gegenwartsautoren. Er hat seit 1973 zehn Romane und zahlreiche Erzählungen geschrieben, die in siebenundzwanzig ...

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Presse

"Die Gratwanderung zwischen Fiktion und Realtät absolviert Enrique Vila-Matas wie ein wendiger Seiltänzer, der mit brillanter Akrobatik die Angst vor dem Absturz bezwingt. Dabei demontiert er festgefügte Identitätsbegriffe, konstatiert das Verschwinden des Subjekts und schreibt weiter, obwohl er ständig vom Aufhören redet." Margrit Klingler-Clavijo, Neue Zürcher Zeitung, 22.01.08

"Als Jongleur aber leistet Vila-Matas Beachtliches. Die changierenden Identitäten, die ineinandergeblendeten Schauplätze, der nicht abreißende Strom von Zitaten, Namen, Werken - das alles hält er ordentlich in Bewegung, ohne auch nur einmal abzusetzten oder unter dem munteren Gewirbel irgendwann ächzend zusammenzubrechen. Aber wie gesagt: Mit einer zügigen Lektüre des Buches - begünstigt durch Petra Striens sehr elegante Übersetzung - kommt man dem inneren Rhythmus des Buches am nächsten." Merten Worthmann, Süddeutsche Zeitung, 26.06.08

"Indem er die Literatur selbst zum Medium des Verschwindens macht, durchbricht Vila-Matas hier die angestammten Grenzen der Romangattung. Die wahren Schauplätze seines Buches sind die Bücher, und seine Helden deren Autoren. Montaigne, Walser, Pynchon und Joseph Roth reißen zusehends die Handlung an sich. All dies führt der Roman mit einem eleganten Registerreichtum vor, der für Literaturtheoretiker ein unerschöpfliches Feld neuer Entdeckungen bietet." Florian Borchmeyer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.08.08

"Ein schwebender, zwischen Melancholie und Skurrilität wechselnder Stil hält den Leser bei der Stange, gerade weil er Distanz und Absichtslosigkeit markiert." Christoph Kuhn, Die Weltwoche, 17.03.08

"Das ist zweifellos ein echter Vila-Matas." Ralph Dutli, Literaturen, 09/07

"Das ist etwas für Leser, die von Literatur besessen sind. Eine ungemein amüsante Story, die Vila-Matas dem Leser da auftischt. Ein kunstvolles Spiel mit der Literatur in der Literatur. Skurril, spritzig, brillant." Roana Brogsitter, Bayerischer Rundfunk, 20.09.07

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