Die Zeit der grünen Mandeln

Die Zeit der grünen Mandeln

Angelica Ammar

Ibi Ben Said, Familienvater in Tunesien, erzieht seine Kinder modern und gleichberechtigt. Als einer der Ersten setzt er durch, dass auch seine Tochter eine gute Ausbildung erhält. Sie ist erfolgreich, aber ihre Träume vom Glück bleiben auf der Strecke. Yamina will nicht nur unabhängig sein, sie sehnt sich danach, zu heiraten. Einfühlsam und bewegend erzählt Angelica Ammar vom Schicksal einer Frau, die genau in die Lücke zwischen Tradition, Religion und Erneuerung fällt. Ein wunderbar geschriebener Roman über die Schattenseite der Modernisierung in einer tief vom Islam und von traditionellen Werten geprägten Gemeinschaft.


Über den Autor

Angelica Ammar

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Angelica Ammar, 1972 in München geboren, studierte Romanistik und Ethnologie, lebte in Paris und arbeitet seit 2007 in Barcelona als Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Spanischen von Autoren wie Gioconda Belli, Felisberto ...

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Presse

"Angelica Ammar entfaltet die Handlung ihres kurzen, sehr dichten Romans in einer kunstvollen Folge von 48 Bildern, die zusammen wie ein Panorama wirken. Zur zunächst leicht exotisch wirkenden Welt, die sie aufbaut, wahrt sie erzählend stets Abstand, und das erlaubt ihr, wie nebenbei unzählige Details und glänzende Beobachtungen elegant miteinander zu verschränken. Sie treibt den Text damit nie irgendeiner Moral in die Arme, sondern hält ihn unangestrengt offen für eine Welt voller Ambivalenzen und Widersprüche. So dass der geglückte Roman auch unglücklich ausgehen darf." Martin Zingg, Neue Zürcher Zeitung, 14.09.10

"Atmosphärisch dicht, bildreich und in knappen Sätzen beschreibt die Autorin diese teils exotisch wirkende Welt sehr feinfühlig. Sie bleibt dabei stets die exakte Beobachterin, ohne zu werten und lässt damit allen Personen Raum sich zu entwicklen. Angelica Ammar ist es gelungen, in diesem stillen, knappen Roman den Sprung Tunesiens von der Kolonialzeit bis in die Gegenwart auf so facetten- wie kenntnisreiche Weise aufzuzeigen." Birgit Koß, Deutschlandradio Kultur, 24.11.10

"Die Autorin erzählt charmant, einfühlsam und farbenprächtig. Sie hat ein wunderbares und aktuelles Buch in angenehmer Kürze und mit sanftem Tonfall geschrieben, bei dem man nicht recht weiß, ob man Mitleid mit der Hauptfigur haben oder sich mit ihr freuen soll." Susanne von Mach, Main-Echo, 11.09.10

"Die Geschichte einer Frau, die ihrer Zeit ein Stück voraus ist, traurig im Tonfall und wunderbar ungekünstelt in der Sprache." Jutta Sommerbauer, Die Presse, 29.08.10

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