Die wahre Geschichte des Jacob Wunschwitz

László Márton

In seinem beeindruckenden historischen Panorama führt Márton den Leser in das an der Neiße gelegene Städtchen Guben, das sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts zu einem Handelszentrum innerhalb der Hanse entwickelt hat. Er erzählt die unheilvolle Geschichte des rechtschaffenen Jacob Wunschwitz, der unversehens zum Spielball weltlicher und geistiger Mächte wird. Virtuos spielt der Autor mit Personen, Zeitebenen und Namen, er spinnt ein Netz aus mysteriösen Vermutungen, falschen Fährten und borgesianischer Fiktion. Eine historische Parabel über Macht und Ohnmacht in Zeiten der Willkür.


Über den Autor

László Márton

László Márton, 1959 in Budapest geboren, studierte Literaturwissenschaft und Soziologie. Er übersetzte unter anderen Heinrich von Kleist, Goethe und Grillparzer ins Ungarische. Seit 1984 erscheinen Romane, Dramen und Essays; ...

Mehr über den Autor

Weitere Bücher von László Márton

Alle Bücher von László Márton

Weitere Empfehlungen für Sie

Die wahre Geschichte des Jacob Wunschwitz

Presse

"Der einfallsreichste Roman des Jahres. (...) Die Erzählung ist von einer ungezügelten Fantasie, die es in die Geschichte verschlagen hat. An ihr hat László Márton sich dick und satt gefressen wie einst Alfred Döblin. Zwei Jahre Archivstudium sind das Mindeste für solch einen Roman, dem freilich nicht auch nur die leiseste Spur von Mühe anzusehen ist. (...) In László Mártons Roman weht nicht der Atem der Geschichte, hier tost der Wirbelsturm einer überragenden Einbildungskraft."
Hans-Harald Müller, Die Welt, 13.10.1999

"Das Geschehen ist stilsicher in barocke, opulente Schachtelsätze gekleidet - der Autor beherrscht zweifellos die Kunst der schönen Rede, die auch in der Übersetzung beeindruckend durchgehalten wird."
Dorothea Trottenberg, Neue Zürcher Zeitung, 06.04.2000

"So spannend und vielschichtig, durchzogen auch von Abschweifungen, Neben- und Parallelgeschichten sich der Hauptstrang des Romans präsentiert, so klug überlegt und seine eigene Geschichte kommentierend greift László Márton als Souverän der Erzählung ein."
Ernest Wichner, Süddeutsche Zeitung

Ihr Kommentar


* Diese Angaben sind verpflichtend