Die verschlossene Tür

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Ivo Andric

Der weltweite Ruhm des Nobelpreisträgers Ivo Andric geht zurück auf die beiden großen Chroniken, die er während des Zweiten Weltkriegs schrieb: "Brücke über die Drina" und "Wesire und Konsuln". Weniger bekannt ist, dass Andric auch kürzere Prosatexte geschrieben hat, die in seiner Gegenwart, in der Ära der beiden Jugoslawien nach 1918 und nach 1945 spielen. Diese nuancierten, abgründigen und unerbittlichen Erzählungen gehören zum Besten, was Andric geschrieben und was die Prosa des 20. Jahrhunderts zu bieten hat. Die von Karl-Markus Gauß besorgte Auswahl zeigt Andric als meisterhaften Diagnostiker des modernen Lebens.


Über den Autor

Ivo Andric

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Ivo Andrić wurde 1882 in Travnik/Bosnien geboren und starb 1975 in Belgrad. Er studierte Slawistik und Geschichte in Zagreb, Wien, Krakau und Graz. 1924 trat er in den diplomatischen Dienst ein, 1939 war er jugoslawischer Botschafter ...

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Presse

"Man kann nicht genug von Andric bekommen. Seine Stimme hat große Kraft und ist von einer Bestimmtheit, die uns heute beinahe rätselhaft erscheint.Besessen vom Tod, hat er einige der schönsten Leichen der Weltliteratur erschaffen."
Robin Detje, Süddeutsche Zeitung

"Handwerklich perfekt und mit Leidenschaft wird hier erzählt von den Abgründen des 20. Jahrhunderts und den Aporien des Humanen. Andric vermag glänzend Stimmungen zu schaffen und Spannungen zu erzeugen, wie denn seine Prosa generell durch Detailreichtum und Anschaulichkeit besticht. Auf klassische Weise hält der Autor Distanz zu seinen Figuren, doch steht sein Erzählen sichtlich im Bann von Zuspitzung und Katastrophe."
Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung

"Andric erzählt mit bewundernswürdiger Ruhe und Genauigkeit. Nichts wird vernachlässigt, die kleinsten und nebensächlichsten Geschehnisse behaupten sich neben den Staatsaktionen und fügen sich in ein Panorama von düster-farbigem Schimmer."
Claus-Ulrich Bielefeld, Süddeutsche Zeitung, 07.01.97

"Der Nobelpreisträger Ivo Andric gilt bis heute als die literarische Stimme Bosniens schlechthin."
Ekkehard Kraft, Neue Zürcher Zeitung, 01./02.04.00

"Ohne Ivo Andric zu lesen, kann man den Balkan nicht verstehen."
Karl-Markus Gauß

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