Die Target-Falle

Die Target-Falle

Hans-Werner Sinn

Im Januar 2002 wurden die neuen Euroscheine mit großen Hoffnungen verteilt – heute, nur zehn Jahre später, steckt das Europrojekt in einer tiefen Krise: Was als europäisches Friedensprojekt begann, hat zu Streit und Unwillen geführt, der nur durch den tiefen Griff in das Sparkonto der Deutschen im Zaum gehalten wird.
Manche Euroländer haben über ihre Verhältnisse gelebt, hohe Außenschulden aufgebaut und stehen heute am Rand der Staatspleite. Doch ihre Notenbanken bedienen sich einfach der Notenpresse, um die Finanzprobleme der Wirtschaft zu lösen. Mit Billigung der EZB ziehen sie die Ersparnisse der solideren Länder aus dem Kassenautomaten, den sie mit dem Beitritt zum Euro bei sich aufstellen durften. Um sie davon abzuhalten, bleibt nichts anderes übrig, als ihnen nun auch noch Geld über die offiziellen Rettungsschirme zuzuleiten. Nicht nur Deutschland sitzt in der Falle.
Wenn das Europrojekt eine Zukunft haben soll, müssen wieder härtere Budgetbeschränkungen eingeführt werden, und den Ländern, die damit nicht zurechtkommen, muss die Möglichkeit gewährt werden, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch einen temporären Austritt wiederherzustellen.
Hans-Werner Sinn meldet sich mit einer umfassenden Analyse zu Wort.


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Hans-Werner Sinn ist seit 1984 Ordinarius in der volkswirtschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach zahlreichen abgelehnten Rufen u.a. auf ein Max-Planck-Institut wurde er 1999 Präsident des ifo ...

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Presse

"Dieses Buch gehört zu den wichtigsten Büchern über die Euro-Krise. […] Sinn schafft es, eine komplexe Materie auch für Laien verständlich und geradezu spannend zu erklären." Philip Plickert, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.2012

"Gegen Polemik und Ignoranz setzt Sinn die Weisheit des Lehrsaals. [...] Und liefert gut 400 Seiten gegen das kollektive Verdrängen." Hans-Jürgen Jakobs, Süddeutsche Zeitung, 6./7.10.2012

"... ein zentrales Buch für jene, die den Unmut vieler deutscher Ökonomen - und zusehends der deutschen Öffentlichkeit - über die Schuldenkrise verstehen wollen." Lukas Sustala, Der Standard, 8.10.2012

"Das Buch liefert einen guten Überblick über die Wurzeln der heutigen Krise." Claudia Aebersold Szalay, Neue Zürcher Zeitung, 13.10.2012

"Dieses anregende und lesenswerte Buch wird sicher eine heftige Diskussion auslösen [...]." Bert Rürup, WirtschaftsWoche, 8.10.2012

"Wer Alternativen zur Berlin-Brüsseler Schuldenpolitik sucht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Einen einfachen und schmerzlosen Ausweg aus der verfahrenen Lagen weiß auch Sinn nicht, doch seine Vorschläge zur Euro-Rettung haben gegenüber der aktuellen Politik einen Vorzug: Sie könnten funktionieren." Mark Böschen, manager magazin, November 2012

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