Die Süße des Lebens

Die Süße des Lebens

Paulus Hochgatterer

Einem alten Mann wird in einer Winternacht der Kopf zermalmt. Seine Enkelin verliert ob ihres grausamen Fundes die Sprache.
Gänzlich ungelegen kommt Kriminalkommissar Ludwig Kovacs in privater Hinsicht dieser Mord zum Jahreswechsel nicht - doch dieser Tote, darüber macht er sich keine Illusionen, wird ihn länger beschäftigen.
Ein psychopathischer Familienvater schlägt seine Tochter krankenhausreif, ein dauerlaufender Benediktinerpater hört Stimmen und eine junge Mutter glaubt, ihr neugeborenes Kind sei der Teufel.
Das Psychogramm dieser Kleinstadt ist alles andere als beruhigend. Doch wer ist verantwortlich für die grausame Tat?


Über den Autor

Paulus Hochgatterer

Paulus Hochgatterer

Paulus Hochgatterer, geboren 1961 in Amstetten/Niederösterreich, lebt als Schriftsteller und Kinderpsychiater in Wien. Diverse Preise und Auszeichnungen, zuletzt den Österreichischen Kunstpreis 2010. Bei Deuticke erschienen ...

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"Ein beeindruckendes Buch. Fein und vorsichtig erzählt...Nicht einfach nur ein Krimi, es ist eine Geschichte über das Leben und darüber, zu welchen Abgründen man gelangt, wenn man den richtigen Weg verpasst." Christine Westermann, WDR 2, 09.07.06

"...ein reines Vergnügen... spannend, mit Sorgfalt komponiert und prägnant." Daniela Strigl, Falter, 31.07.06

"Er formuliert schlanke, ungemein anschauliche Sätze, deren Eigentliches zwischen den Zeilen steht. (...) auch darin beweist er Meisterschaft: Nie knarrt bei ihm der Mechanismus, die Spannung des Unheimlichen steigt bruchlos von Kapitel zu Kapitel." Ulrich Weinzierl, Literarische Welt, 30.09.06

"Wenn es mit rechten Dingen zugeht, müsste Paulus Hochgatterer mit 'Die Süße des Lebens' nun endgültig dem Status des Geheimtipps entwachsen sein, den er vor allem für das deutsche Publikum noch immer hat. ... Hochgatterers Roman ist ein reines Vergnügen, ein Krimi, der bei allem Witz die Gesetze des Krimis achtet, der also spannend ist, mit Sorgfalt komponiert und prägnant... Vor allem aber ist die Sprache dem, was der Autor erzählen will, angemessen wie ein Handschuh." Daniela Strigl, Literaturen, 10/06

"Ein beeindruckend schauriges Panorama aus der globalisierten Provinz...eine scharfe Gesellschaftsstudie aus den trostlos opulenten Zeiten heute, hier im tiefsten Österreich und überall, wo Wohlstand und Verwahrlosung sich dicht verflechten." Franz Haas, NZZ, 21.11.2006

"Wo der österreichische Schriftsteller das Böse im Zuckerguss verpackt und als vergiftete Pralinés anbietet, erliegt man ihm auf der Stelle." Pia Reinacher, FAZ, 10.11.2006"In beeindruckender Tiefenschärfe und Präzision verschränkt Paulus Hochgatterer die Ebenen in seinem Roman, schafft er aus sieben wechselnden Perspektiven, Wahrnehmungen und Ausdrucksweisen sowohl den packenden Thriller-Spannungsbogen vom Mord zum Mörder als auch eine beunruhigende Seelenlandschaft (...) Ein beeindruckender Roman, dessen prägnante Prosa nicht auf Effekte zu zielen braucht. Mit genau gesetzten Motiven, mit den feinen Überschneidungen und Verbindungen in den sieben Figurperspektiven schafft Hochgatterer in großer Stilsicherheit eine ganze, hintergründige Welt: von einer kleinen Hand, die tagelang Mensch-ärger-dich-nicht-Kegel umschlossen hält, bis zu den Sternen, die der Kommissar im Fernrohr sieht." Klaus Zeyringer, Standard, 05.08.06

"Ein psychologischer Thriller mit einer raffiniert komponierten Handlung und markanten Charakteren." Werner Fuld, Focus, 14.08.06

"Paulus Hochgatterers mitreißender Roman entwirft das Sittenbild eines Mikrokosmos." Ulrich Rüdenauer, Tagesspiegel, 03.09.06

"In seinem Roman pflegt Paulus Hochgatterer den langen Atem, nimmt sich Zeit für Nebenhandlungen, verzahnt seine Motive sorgfältig, formuliert präzise... Ein kleines dunkles Universum entsteht so..." Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 05.09.06

"Ginge es mit rechten Dingen zu, müsste Paulus Hochgatterer damit die Schmallmauer der Bestsellersphäre durchstoßen. (...) Überhaupt zählt die Präzision des Ausdrucks zu seinen hervorstehenden Qualitäten." Ulrich Weinzierl, Literarische Welt, 30.09.06

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