Die letzten Tage des Comandante

Die letzten Tage des Comandante

Alberto Barrera Tyszka

Ein packender Roman aus Venezuela: über die letzten Tage von Hugo Chávez und eine Gesellschaft kurz vor dem Abgrund

Für die einen ist Hugo Chávez ein populistischer Diktator, der Venezuela ins Chaos geführt hat, für die anderen ein Befreier, der den Armen und Unterdrückten wieder zu Würde verhilft. Ein tiefer Graben, der auch durch die Familie von Miguel Sanabrias verläuft: Während seine Frau den Lider máximo und dessen Politik verabscheut, ist sein Bruder vom „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ begeistert. Als die Meldung von Chávez´ prekärem Gesundheitszustand die Runde macht, kehren die Reichen nach Caracas zurück. Doch ihre Wohnungen sind mittlerweile besetzt – und das ganze Land steht kurz vor der Apokalypse. Als Miguel geheime Aufzeichnungen des kranken Führers zugespielt werden, sieht er sich gezwungen, Position zu beziehen.


Über den Autor

Alberto Barrera Tyszka

Alberto Barrera Tyszka, geboren 1960 in Caracas, studierte Literatur an der University of Venezuela, wo er heute als Professor lehrt. Er veröffentlicht Lyrik, Kurzgeschichten, Romane, schreibt Drehbücher und arbeitet als Journalist ...

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Presse

"Mit einer Handvoll Figuren spannt Tyszka ein verblüffendes Gesellschaftspanorama auf." Ralph Hammerthaler, Süddeutsche Zeitung, 05.10.16

"Alberto Barrera Tyszka beschreibt den Zustand seines Heimatlandes mit einer Mischung aus angehaltenem Atem und tiefer Trauer. Lebensfreude und zarte Hoffnung sind als Subtext dagegengesetzt. Es schwingt noch immer Zuversicht und Glaube an eine andere Zukunft mit in diesem erstaunlichen Roman, der von rätselhafter Duldsamkeit und sprachlicher Schönheit geprägt ist." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur "Neue Bücher", 27.12.16

"In der mit Ironie gewürzten Real-Fiktion der Darstellung der letzten Zeit des Lebens und Sterbens von Hugo Chávez liegt der besondere Erkenntniswert dieses außergewöhnlichen Romans." Peter B. Schumann, SWR2 Die Buchkritik, 25.11.16

"Alberto Barrera Tyszkas Spagat zwischen Fiktion und Realität gelingt: Am Ende hat man sowohl einen gelungenen Roman gelesen als auch gute Aufnahmen des alten Hugo Chávez und der jungen venezolanischen Republik gesehen. Was bleibt, ist ein lebendiges Bild mit großer Tiefenschärfe." Andreas Kremla, BuchMedia Magazin, Herbst/Winter 2016

"Ein fesselnder Thriller." Thomas Hummitzsch, Der Freitag, 06.10.16

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