Die Landstraße

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Regina Ullmann

Regina Ullmann gehört zu den bedeutenden Schriftstellerinnen der Schweiz. Rainer Maria Rilke bewunderte sie und setzte sich energisch für das Werk dieser eigenwilligen Autorin ein. Ihre Prosa der fürsorglichen Beobachtung des Abseitigen, verbunden mit der Witterung für drohende Katastrophen und bildstarker Sinnlichkeit, wurde vielfach mit jener Robert Walsers verglichen. Ihr erster Band Erzählungen von 1921, der ihre berühmtesten enthält, ist in der Kollektion Nagel & Kimche, die Peter von Matt herausgibt, originalgetreu wieder zugänglich.


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Regina Ullmann, geboren 1884 in St. Gallen, zog mit der Mutter 1902 nach München und begann dort zu schreiben. Rainer Maria Rilke bewunderte sie und setzte sich energisch für das Werk dieser eigenwilligen Autorin ein. Ihre Prosa der ...

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Presse

"Ullmanns Geschichten tun weh, so schreiend weh wie ihre Geschichte. Mit ihnen führt die Lektüre in einen Schwebezustand zwischen Einzelheit und Transzendenz, Rohem und Geformtem, kindlicher Diesseitigkeit und tiefen Horizonten." Dorothea Dieckmann, Neue Zürcher Zeitung, 23.10.07

"Der Wesenskern dieser Prosa liegt woanders: im Weltgefühl einer tiefen Demut gegenüber der Schöpfung; und in einer mystischen Innigkeit, die leuchtende Bilder einer Realpräsenz der Dinge hervorbringt. Peter Hamm hat nun den wichtigsten Erzählband der Ullmann neu ediert und mit einem instruktiven Nachwort versehen. So besteht die Chance, dass die Dichtung Regina Ullmanns endlich zu ihrem literarischen Recht kommt." Michael Braun, Bücher am Sonntag, 04.11.07

"So unscheinbar die Gegenstände sein mögen, so tief und irritierend prägt sich die Sprache ein, die stets haarscharf am Rand konventioneller Erzähllogik balanciert und dabei ihre eigene Wahrheit entfaltet. Peter Hamm hat zu einem Band mit den ersten elf Erzählungen Regina Ullmanns ein einfühlsames Nachwort geschrieben, das die Lebensumstände der Dichterin beleuchtet, ihre Persönlichkeit und ihren literarischen Rang erhellt. So ist ihre Kunst jedenfalls in das neue Jahrtausend hinübergerettet; sie wird hermetisch bleiben, aber nicht verschwinden - anders als das meiste von dem, was heute in aller Munde ist." Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 20.06.08

"In Ullmanns Prosa kommt eine unverwechselbare Stimme zu Worte, die ganz gewöhnliche Beobachtungen anstellt, doch auf so abwegige Art und Weise, dass sie das Alltägliche verwandeln und man es neu abtasten muss." Ruth Klüger, Die Welt, 08.12.07

"Ullmanns traumhafte, poetisch verdichtete Sprache versetzt einen beim Lesen in eine Art Trance; man kann diese Geschichten immer wieder lesen und jedes Mal neue Bedeutungen der Symbole entdecken, die Ullmann hineinwebt." Christine Lötscher, Tages-Anzeiger, 11.12.07

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