Die große Beleidigung

Die große Beleidigung

Wolf Wondratschek

Eine alte Dame vor einem Geschäft mit Seidenstrümpfen auf dem Graben in Wien; ein Schriftsteller, der an der »Erfindung eines glücklichen Menschen« arbeitet; ein Regisseur, der sein Zimmer nicht mehr verlässt; eine Ballerina, die nicht mehr tanzen kann. Die Personen in den vier rätselhaften Geschichten des Buches haben alle einen Traum von der Schönheit und sind davon überzeugt, dass »das Richtige zuletzt ohne unser (wie auch immer geschicktes) Zutun geschieht.«


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Wolf Wondratschek

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Wolf Wondratschek, 1943 geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Heidelberg, Göttingen und Frankfurt am Main. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Wien.

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Presse

"'Die große Beledigung' - eine derart sanfte, heitere und dabei sehr ernst Prosa hat Wolf Wondratschek noch nicht geschrieben. Eines der schönsten Bücher in diesem Frühling. (...) In seinem ersten wirklichen Alterswerk, einem Alterswerk ohne sentimentale Verklärung, aber mit viel Wehmut geschrieben, meint es Wondratschek ernst mit sich und seiner Vergangenheit. Keine Spleens mehr, kein Tratsch, keine Wichtigtuerei, keine Faxen, endlich erwachsen werden, die noch bleibende Zeit ist zu kurz für 'romantische Vorstellungen', Größenwahn und andere Erektionen. (...) Wondratschek erzählt mit einer wunderbaren Gelassenheit. Heiterkeit, nicht Resignation bestimmt die Gemütslage der Texte. (...) In jedem der vier Texte steckt die taumende Seele des Dichters, die Gelassenheit eines Kaffeehausbesuchers. Dem Taumeln der Seele entspricht die schlendernde Haltung des Erzählers. Wie der Dichter durch Wien flanieren die Sätze durch das Buch." Hajo Steinert, Die Welt, 07.04.01

"Wondratschek bedenkt seine melodramatischen Helden mit der Gabe zur Selbstironie, auch zum Selbstmitleid. Niemals jedoch macht er sich über sie lustig. Indem er über wesensverwandte Individuen schreibt, erreicht er einen hohen Grad an Wahrhaftigkeit. (...)Das melancholisch getönte Ringen um Ideale, ob in der Liebe oder in der Kunst, macht aus den vier Erzählungen Gleichnisse. In ihrer verletzlichen Schönheit schweben sie einige Zentimeter über der Realität. Mit diesem Sieg der Kunst über die Schwerkraft meldet sich ein neu zu entdeckender Wolf Wondratschek zurück. (...) Der neue, ernsthafte Ton hatte sich bereits in den 'Kelly-Briefen' von 1998 angekündigt, doch nun erreicht er eine elegische Reife und Mürbheit, die ihn wie Marcel Prousts Madeleine-Kekse zu etwas Besonderem, Exquisitem veredelt." Katrin Hillgruber, Bayern2 Kultur aktuell, 15.3.01"Vier furiose Erzählungen, vielleicht das Beste, was Wondratschek als Prosaist bisher gemacht hat. (...) Was diese mehr oder minder gebrechlichen Künstlernaturen an individuell Erlebtem, an Schicksal und Erfahrungswissen sich von der Seele reden, ist derart aufregend und anrührend, so traurig und schön, dass man dem Leben selbst zuzuhören meint." Michael Kohtes, Die Zeit, 22. 03.01

"Das melancholische getönte Ringen um Ideale, ob in der Liebe oder in der Kunst, macht aus den vier Erzählungen Gleichnisse. In der verletzlichen Schönheit schweben sie einige Zentimeter über der Realität. Mit diesem Sieg der Kunst über die Schwerkraft meldet sich ein neu zu entdeckender Wolf Wondratschek zurück." Katrin Hillgruber, Süddeutsche Zeitung, 3.5.2001

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