Die Dunkelheit in den Bergen

Die Dunkelheit in den Bergen

Silvio Huonder

Ein hochspannender historischer Kriminalfall, in dem finstere Gestalten mit einer schaurig-schönen Landschaft verschmelzen: Anarchie ist in Graubünden im 19. Jahrhundert an der Tagesordnung. Deserteure, Diebe und Bettler streifen plündernd durch die Berge. 1821 geschieht in der Mühle bei Bonaduz ein brutaler Mord. Der Verhörrichter Baron von Mont begibt sich mit zwei heimgekehrten Söldnern auf die Spur des Verbrechens. Die Detektivarbeit in den abgelegenen Tälern ist beschwerlich. Dennoch gelingt es von Mont, mehrere Verdächtige aufzuspüren und vor das Kriminalgericht in Chur zu bringen. Ein packender Schauerroman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.


Über den Autor

Silvio Huonder

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Silvio Huonder, geboren 1954 in Chur, absolvierte ein Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz, es folgten Regie-Arbeiten in Österreich und der Schweiz. 1990-1994 Studium an der Hochschule der Künste in ...

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Presse

"Dem erfahrenen Erzähler Huonder geht es um mehr als vordergründige Spannung. In dichten Beschreibungen entwirft er ein facettenreiches Sittengemälde aus dem frühen neunzehnten Jahrhundert. (…) Es ist keine geringe Leistung, dass Huonder die Krininalhandlung mit weitreichenden rechtspolitischen Fragen verbindet, ohne je das Lesevergnügen zu beeinträchtigen." Sabine Doering, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.13

"Silvio Huonder weiss, wie man menschliche Abgründe vor idyllischen Landschaften inszeniert: (…) eine spannende Verfolgungsjagd durch das gewaltverseuchte Graubünden des 19. Jahrhunderts." Sonntagszeitung, 07.10.12

"Silvio Huonder kommt seinen Figuren nicht zu nahe, führt sie nicht vor, moralisiert nicht. Er lässt sie auftreten und vorbeiziehen wie einen nächtlichen Geisterzug - beklemmend und beunruhigend. Und bestätigend, dass das Lesen (auch) von (guter) Literatur dazu da ist, um Erkenntnis zu haben: über frühere und heutige Zeiten - über uns und das Dunkle in uns selbst." Silvia Hess, Die Nordwestschweiz, 19.10.12

"Ein Roman von großer atmosphärischer Dichte." dpa, 15.10.12

"Sprachlich und stilistisch beeindruckend. Ein kluges Werk, das Huonders Rang als Erzähler unterstreicht." Walter Titz, Kleine Zeitung, 07.10.12

"Huonder beschreibt die unheimliche, düstere Berglandschaft mit drastischer Bildhaftigkeit und einem ausgeprägten Sinn für die gruselig-gespenstische Atmosphäre. (…) Er erweist sich als ein souveräner Stilist und kluger Konstrukteur dieses packenden historischen Kriminalromans, der in seiner Mischung aus Historie und Fiktion nicht nur durch einen spannenden Handlungsverlauf, sondern durch die trotz der protokollarisch nüchternen Sprache spürbare Faszination des Autors für Land und Leute überzeugt." Cornelia Staudacher, Deutschlandfunk, 03.04.13

"Silvio Huonder macht aus einem historischen Kriminalfall aus dem 19. Jahrhundert eine schaurig schöne Verfolgungsjagd, die bis zum Ende packt." Jörn Meyer, Buchmarkt, Oktober 2012

"Ein komplexes und hoch interessantes historisches Porträt. Ein sehr lesenswerter und mit viel Gespür für Tempowechsel und Dramaturgie geschriebener Roman." Martin Gaiser, literaturkritik.de, 05.12.12

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