Der vollkommene Schmerz

Der vollkommene Schmerz

Ugo Riccarelli

Eine aus unendlich vielen Rädern und Gewichten bestehende Maschine steht für die zahllosen Verbindungsstücke, die die Geschichte einer Familie zusammenhalten: Der Maestro ist als junger Anarchist Ende des 19. Jahrhunderts aus dem tiefen Süden Italiens in die Toskana gekommen, hat sich in eine schöne Witwe verliebt und hinterlässt mehrere Kinder, als er bei einer Demonstration erschossen wird. Eines davon, Cafiero, wird Annina heiraten, die resolute Tochter des Schweinezüchters Odysseus Bertorelli, und so vermischen sich die Schicksale von Idealisten und Pragmatikern, von Träumern und Geschäftemachern, Gewinnern und Verlierern. Ein berührendes Epos von kleinen Leuten, die in große Ereignisse verwickelt werden.


Über den Autor

Ugo Riccarelli

Ugo Riccarelli

Ugo Riccarelli wurde 1954 in Cirié bei Turin geboren und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 2013 in Rom. Auf Deutsch erschienen der Bruno Schulz-Roman Ein Mann, der vielleicht Schulz hieß (1999), die Erzählungen Fausto Coppis Engel ...

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Presse

"Seit Gabriel Garcia Marquez' Roman "Hundert Jahre Einsamkeit" wurde nicht mehr so eindringlich und herzzerreißend erzählt.(...) Riccarelli verläßt sich allein auf die zauberhaften Möglichkeiten des Erzählens selbst. Das hat schon lange kein Romanautor mehr so virtuos gewagt und mit solcher Intensität der Einfühlung, dazu in einem so hinreißenden Stil realisiert, dass dem Leser ganz so ist, als lausche er Liedern, die ihn fern an etwas erinnern, was auch in seiner eigenen Seele schwingt."
Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung, 31.08.06

"Ein grandioses italienisches Geschichtspanorama (...) Mit romantischer Gelassenheit spricht Riccarelli von den wichtigen Dingen dieses Lebens: der Liebe und dem Tod."
Steffen Richter, Die Welt, 16.09.06

"Lustvoll schüttet Riccarelli auf dieser weiten Fläche die Wundertüten seiner unerschöpflichen Faburlierkunt aus."
Winfried Wehle, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.06

"Es ist unglaublich, was für eine Leselust dieses Buch entfesseln kann. (...) Was soll man mehr bewundern - die Sprachkraft des Autors Ugo Riccarelli, die von entwaffnender Leichtigkeit scheint, oder die Poesie der Übersetzerin Karin Krieger, die einen Ton gleichsam zwischen den Zeiten trifft?
Henning Klüver, Literaturen, 11/06

"Ugo Riccarelli zaubert in seinem Roman 'Der vollkommene Schmerz' mit wunderbar leichter Hand das Panorama von hundert Jahren italienischer Geschichte am Beispiel zweier gegensätzlicher Familien. (...) (Ein) großartige(r) Roman."
Thomas Fitzel, Stuttgarter Zeitung, 10.11.06

"Es gibt derzeit kaum einen Autor, der ein größerer Fabulierkünstler ist, der eine schönere Bildsprache erschaffen kann, als Riccarelli." Academicworld, 05.11.09

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