Der Mond und das Mädchen

Der Mond und das Mädchen

Martin Mosebach

Ein Sommernachtstraum mitten im steinernen Frankfurt. Hans und Ina sind ein strahlendes junges Paar. Hans hat eine brillante Bankkarriere begonnen, und umso unbegreiflicher ist es, wie sehr er sich in der neuen Wohnung vergriffen hat: Hinter dem Hauptbahnhof an einer lauten Straße steht dies übriggebliebene Gründerzeithaus, dem man nicht ansieht, wie seltsam es in ihm zugeht. Denn dort findet sich allnächtlich im brütend heißen Hof unter dem großen Sommermond jener fatale Kreis um den marokkanischen Hausmeister zusammen ... Ein federleicht und spielerisch erzählter Roman, ironisches Großstadtbild und doppelbödige Liebesgeschichte zugleich.


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Martin Mosebach

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Martin Mosebach, 1951 geboren, lebt in Frankfurt am Main. Er wurde u.a. mit dem Heimito von Doderer-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie, dem Kleist-Preis, mit dem Georg- Büchner-Preis sowie 2015 mit der ...

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Der Mond und das Mädchen

Presse

"Etwas Luftiges und Leichtes strahlt dieses Buch aus, es ist von zierlicher Wohlgesetztheit wie eine Sonate von Scarlatti." Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung, 11./12.08.07

"Was Martin Mosebach macht, ist millimetergenau. Massarbeit statt Konfektion. Wer das für gehobene Herrenschneiderei hält, der vergisst, dass es erst die Genauigkeit der Form ist, die den Gedanken kleidet." Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 07.08.07

"Es ist eine Novelle, in der der deutsche Schriftsteller sein poetologisches Programm in aller Leichtigkeit auf den Punkt bringt." Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 07.08.07

"...der schmalste, zarteste und leichthändigste Roman, den Martin Mosebach bislang geschrieben hat." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.06.07

"Martin Mosebach, der Erzähler, Romancier und Essayist, der Grandseigneur in der Apfelweinkneipe ist von ungewöhnlicher stilistischer und intellektueller Brillanz." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.06.07

"Die Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung hat sich in diesem Jahr einen Büchner-Preisträger erwählt, von dem eine dauerhafte Beeinflussung, vielleicht sogar eine Wandlung der deutschsprachigen Literatur ausgehen kann: Lebendiger jedenfalls hat man die Tradition in diesen Kreisen noch nicht erlebt." Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung, 08.06.07

"Dass Mosebach nun den wichtigsten Literaturpreis bekommt, zeigt, wie sehr sich die Literatur und ihre Rezeption verändert haben. Man muss der Akademie gratulieren, dass sie dafür Sinn und Aufmerksamkeit hatte." Ulrich Greiner, Die Zeit, 08.06.07

"Er hat bis hin zu seinem jüngsten Roman Der Mond und das Mädchen ein höchst differenziertes, anschauliches und zugleich unterhaltsames Panorama deutscher Gegenwart entworfen - immer zentriert um seine Geburtsstadt Frankfurt am Main, die seit dem Krieg keinen liebevolleren Porträtisten gefunden hat als ihn." Uwe Wittstock, Die Welt, 08.06.07"Raffiniert wie stets impft Martin Mosebach seinen Roman mit dem Stoff, aus dem die Träume sind. Alles wirkt realistisch, und doch wird hier das Innere nach außen gekehrt." Meike Fessmann, Tagesspiegel, 06.08.07

"Sein neuer, zauberhaft zarter und zugleich satirisch böser Roman." Uwe Wittstock, Die Welt, 04.08.07

"Der Reiz dieser zauberhaften Geschichte liegt gerade in ihrem Changieren zwischen Realismus und Fantastik, zwischen Horror und subtilem Kunstmärchen." Ulrich Baron, Welt am Sonntag, 12.08.07

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Kommentare

Tilman Schneider
14.08.2007

Ina und Hans sind jung, erfolgreich und frisch verheiratet. Die erste gemeinsame Wohnung soll ein Liebesnest sein, ein Heim nur für sie ganz allein. Hans will seine Frau überraschen und findet in Frankfurt ein Wohnhaus mit einer scheinbar netten Wohnung, aber nach dem Einzug hören sie den Lärm und den Trubel des Bahnhofsviertels. Seltsam sind auch die Bewohner und immer öfter sitzt Hans bei den abendlichen Gesprächs- und Trinkrunden und Ina bleibt allein. Langsam verändert sich dadurch das junge Glück, die Beziehung, dass gemeinsame Leben. Ein feines Buch in schöner Sprache erzählt über ein junges Glück und die Tücken des Alltags.


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