Der letzte Sommer auf Long Island

Der letzte Sommer auf Long Island

Colson Whitehead

Jeden Sommer trifft sich auf dem Ferienparadies Long Island die New Yorker Mittelschicht. Wenn Benji und seine Freunde in der afroamerikanischen "Enklave" der Insel eintreffen, werden die neuen Klamotten, der neue Jargon, die neuen Songs diskutiert. Voll Wärme und Komik schildert Colson Whitehead einen ganzen Katalog der Kultur der achtziger Jahre, die Regeln und Riten der Gesellschaft und die Unschuld des Erwachsenwerdens. Sein stimmungsvoller Roman ist eine Liebeserklärung an einen paradiesischen Ort in Amerika - und zugleich ein präzises Porträt der schwarzen Mittelschichtjugend.


Über den Autor

Colson Whitehead

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Colson Whitehead, 1969 in New York geboren, studierte an der Harvard University und arbeitete für die New York Times, Harper's und Granta. Whitehead erhielt den Whiting Writers Award (2000) und den Young Lion’s Fiction Award ...

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Colson Whitehead im Interview

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"Ein Panoptikum weniger Sommermonate, scharf gestellt und atmosphärisch verdichtet. ... Whitehead erzählt mit feiner Ironie von der tiefen Sehnsucht nach einem gefährlichen Dasein an einem in Wahrheit wohlbehüteten Ort." Christoph Schröder, Der Tagesspiegel, 30.01.11

"Whiteheads so detailfreudiger wie nostalgischer Roman ist die unterhaltsame Rekonstruktion eines Mikrokosmos: pubertäre Verunsicherung, jugendliche Codes, Ferienjobs im Eissalon, Zahnspangenmomente, die richtige Musik und die richtigen Turnschuhe." Christoph Schröder, KulturSpiegel, 02/2011

"Ein fabelhafter Roman über die Generation Obama. ... Ein Buch irgendwo zwischen Roman, Geschichtenreigen und Kindheitserinnerung. ... Ein bewundernswert offenherziger Roman, atemberaubend frei und gerade deshalb so human." Wieland Freund, Die Welt, 12.02.11

"Die Atmosphäre jener Zeit zu evozieren, gelingt Whitehead meisterhaft." Knud Cordsen, DeutschlandRadio Kultur, 23.03.11

"Whiteheads Roman ... präsentiert eine Zwischenphase, in der vieles möglich scheint, was sich nur in minimalen Abweichungen vom gewohnten Gang der Dinge andeutet. Die subtilen Entwicklungen betreffen das Individuum wie die Gesellschaft insgesamt. Ein einziger Sommer, der auf den ersten Blick unspektakulär daherkommt, kann eben doch bedeutende Literatur hervorbringen." Alexander Müller, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.04.11

"Stilistisch brillant, geistreich und witzig." Christoph Keller, Die Zeit, 04.08.11"Ein witziger und berührender Roman." Christoph Keller, Die Zeit, 04.08.11

"Man freut sich an der Liebe zum völlig in sich selbst verwickelten, grübelnden Teenager, der qua Identifikationspotenzial dieses Buch zum schönsten von Colson Whitehead bis jetzt macht. ... Plötzlich fällt es einem auf. Dieser Roman macht uneitel, nonchalant und durch die Hintertür ein ganz neues Fass auf. Hier geht es nicht nur um ganz normale Teenagerangst, hier geht es, vielleicht zum ersten Mal in der afroamerikanischen Literatur, um die Identitätssuche einer Generation, die man die Bill-Cosby-Generation nennen könnte." Susanne Messmer, die tageszeitung, 17.03.11

""Der letzte Sommer auf Long Island handelt von "schwarzen Jungs mit Strandhäusern" und ebenso von der Kolonialmacht Pop und den seltsamen Verschaltungen eines Teenagerhirns." Wieland Freund, Die Welt, 19.03.11

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