Der erste Riss in der Mauer

Der erste Riss in der Mauer

Andreas Oplatka

Am 10. September 1989 um 19 Uhr verkündete das ungarische Fernsehen, dass sich die Regierung in Ungarn dazu entschlossen habe, die streng bewachte Westgrenze für Flüchtlinge aus der DDR zu öffnen. Damit wurde eine Kettenreaktion ausgelöst, die zum Fall der Berliner Mauer, zur Wiedervereinigung in Deutschland, zum Zerfall der UdSSR und zum EU- und Nato-Beitritt einiger Ostblockstaaten führte. Den ungarischen Politikern, die damals die Demontage der Sperranlagen anordneten, war nicht klar, welche Folgen diese Maßnahme haben würde. Anhand einer Analyse der ungarischen Politik von 1989, basierend auch auf Gesprächen mit Hauptakteuren von damals (von Gorbatschow bis Genscher und Miklos Németh), zeigt der Historiker und Journalist Andreas Oplatka, wie aus Missverständnissen und en passant gefällten Entschlüssen, aus Zufällen und aus der Hartnäckigkeit verzweifelter Menschen eine Entwicklung in Gang kam, die Europa von Grund auf verändert hat.


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Andreas Oplatka wurde 1942 in Budapest geboren und kam 1956 in die Schweiz. Studium der Germanistik und Geschichte in Zürich und Wien. Von 1968 bis 2006 außenpolitischer Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung, deren Korrespondent er in ...

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Presse

"Oplatka zeigt in seinem fesselnden Report, wie weltpolitisch bedeutsame Entscheidungen im kleinen Kreis getroffen, geheim gehalten und unter raffinierter Ausnutzung politischer Allianzen durchgesetzt wurden." Urs Rauber, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 02.03.09

"Ein Lesegenuss, denn Oplatka verfügt nicht nur über fundamentale Kenntnisse, sondern auch über einen kurzweiligen Schreibstil." Aschot Manutscharjan, Das Parlament, 09.03.09

"Ein nie ermüdendes Lesevergnügen". Georg Paul Hefty, Frankfurter Allgemeine Zeituing, 17.09.09
"Beeindruckend genaue Studien." Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 18./19.04.09

"Pflichtlektüre zum 20. Jahrestag des Wendejahres 1989." Profil, 10.04.09

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