Der entfesselte Globus

Der entfesselte Globus

Ilija Trojanow

Trojanow ist auf allen Kontinenten zu Hause: Wie seine Vorbilder Ryszard Kapuczinski und Egon Erwin Kisch ist er am liebsten unterwegs. Was Trojanow zu berichten hat, geht weit über die Schönheit der Landschaften oder die Fremdheit der Sitten hinaus. Er erzählt, wie die Menschen leben: in dem nicht zur Ruhe kommenden Afrika, in den alle Vorstellungen sprengenden Megacitys Indiens oder in anderen Ländern Asiens, die von Naturkatastrophen heimgesucht und von politischen Umwälzungen bedroht werden. Aber auch Bulgarien, das Land seiner Geburt, nimmt dieser geborene Reisende unter die Lupe - seine Schilderungen der alten Seilschaften in neuer Verkleidung lesen sich wie moderne europäische Gruselgeschichten. Neugierig, offen, kritisch und selbstkritisch - mit dem Autor vom Weltensammler als Cicerone sieht man die Welt in einem anderen Licht.


Über den Autor

Ilija Trojanow

Ilija Trojanow

Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, lebte in Nairobi, München, Mumbai und Kapstadt. Heute wohnt er in Wien. Bei Hanser erschienen u.a. An den inneren Ufern Indiens (Eine Reise entlang des Ganges, 2003), Der Weltensammler (Roman, ...

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Presse

"Flammen, Gerüche, Bilder: Ilija Trojanows beeindruckende Reportagen." Anne Zielke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.02.08

"Mit dem jüngsten Buch begleitet man den Autor an Orte, an die man selbst nie gekommen wäre ... Um das Denken der Differenz zu verlernen und durch wirksamere Systeme zu ersetzen, braucht es noch viel Training und noch mehr unablässiges Beteuern, Bereisen und Bezeugen durch zukunftsweisende Autoren wie Ilija Trojanow." Sabine Scholl, Die Presse, 09.02.08

"Was Trojanow von anderen weitgereisten Autoren unterscheidet, und das werfen seine Texte mit großer Helligkeit zurück, ist die Art und Weise, wie er sich der Fremde aussetzt." Anne Zielke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.02.08

"Manchmal mit Humor, immer aber mit analytischer Schärfe, Temperament und in einer klaren Sprache erzählt." Anne Zielke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.02.08

"Wer reist, hat etwas zu erzählen, und dieser elementaren Wahrheit ist Trojanow auf sehr unmittelbare Weise verpflichtet. Locker federt die Sprache seiner Reportagen, in denen sich kein Stilist offenbaren will, sondern einer, der sich einfangen lässt von den Farben und Gerüchen, den Geräuschen der Welt, ihrem Zorn und ihrer Liebe." Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 30.03.08

"Trojanow ist ein kluger Beobachter kultureller und sozialer Entwicklungen, in Indien, in Afrika, in Bulgarien, und er ist Erzähler genug, um aus erlebten Details und Szenen Zusammenhänge zu knüpfen, die sprechender sind als die begriffliche Annäherung." Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung, 05./06.04.08

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