Das Leiden anderer betrachten

Das Leiden anderer betrachten

Susan Sontag

Fünfundzwanzig Jahre nach ihrem Epoche machenden Essay "Über Fotografie" beschäftigt sich Susan Sontag mit dem Thema Kriegsfotografie: Sie rekapituliert die historische Entwicklung, nennt die Vorläufer der Dokumentaristen des Krieges und revidiert ihre einstige Ansicht, dass der Mensch durch solche Bilder abstumpfe. Im Gegenteil: "Das Bild sagt: setz dem ein Ende, interveniere, handle. Und dies ist die entscheidende, die korrekte Reaktion."


Über den Autor

Susan Sontag

Susan Sontag, 1933 in New York geboren, war Schriftstellerin, Kritikerin und Regisseurin. Sie erhielt u.a. den Jerusalem Book Prize 2001, den National Book Award und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei Hanser erschienen ...

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Presse

"Gerade wenn sie über den Krieg, dieses "männliche" Spektakel, schreibt, offenbart sich die Stärke ihres Stils, der von Pragmatismus ebenso geprägt ist wie von gelegentlicher Emotionalität, stets aber reflektiert und distanziert auftritt."
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.06.03

"(Sontag) hat ein untrügliches Gespür für das gerade aktuelleste Thema und dann den Vorwurf, eine Modeschriftstellerin zu sein, dennoch von sich weisen, denn sie sucht die Tagesbezogenheit nur, um die falsche Aufgeregtheit, mit der sich die Öffentlichkeit erregen lässt, wieder durch Einsicht zu bannen."
Hannelore Schlaffer, Stuttgarter Zeitung, 22.08.03

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