Das Haus der glücklichen Alten

Das Haus der glücklichen Alten

Valter Hugo Mae

Im Alter von 84 Jahren verliert Antonio Silva seine Frau. Aber es kommt noch schlimmer: Er muss ins Altersheim. Gemeinsam mit anderen Greisen versucht er dort, dem Tod so viel Leben wie möglich abzuringen, und durchläuft so eine ungeahnte Wandlung. Sein Herz öffnet sich, und die Erinnerungen an seine Vergangenheit im Portugal des 20. Jahrhunderts ändern das Bild, das er von sich selbst hat. Silva erkennt immer deutlicher, dass er zwar vordergründig ein guter Mensch war, dass dies in Zeiten einer Diktatur, wie der Salazars, aber nicht genügt. - Mit kantigem Humor und behutsamer Einfühlung erzählt Valter Hugo Mãe eine verblüffende Geschichte über Verantwortung, Freundschaft und Selbsterkenntnis.


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Valter Hugo Mae

Valter Hugo Mae

Valter Hugo Mãe, geboren 1971 in Angola, studierte Jura und portugiesische Literatur. Er schreibt für verschiedene portugiesische Zeitungen und Magazine über Literatur, Kunst und Musik. Für das Jornal de Letras arbeitet er als ...

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Presse

"Mãe traut sich selbstbewusst zu, dass sein knapper Ton Eingang bei den Lesern findet. Und tatsächlich folgt man dieser Sprödheit gerne, verlangt wie bei trockenem Wein nach mehr. Valter Hugo Mãe gibt mit diesem Buch einen hervorragenden Einstand im deutschsprachigen Raum. Er wirft einen unbestechlichen Blick auf die menschliche Existenz ebenso wie auf die Geschichte des eigenen Landes, misstraut allem, was sich als unumstössliche Wahrheit ausgibt, lässt das Gutmenschentum eines Saramago hinter sich. Seine Erzählkunst ist makellos. Der Klarheit des Textes wird die Übersetzung vollauf gerecht." Eberhard Geisler, Neue Zürcher Zeitung, 11.04.13

"Selten wurde das Alter so poetisch, wahrhaftig und liebevoll dargestellt wie in diesem Buch des gerade mal 41 Jahre alten Autors." dpa, 01.03.13

"Eine dichte und einfühlsame Erzählung in Rückblenden, die auf eine gelungene Art den Versuch unternimmt, ein Menschenleben mit all seinen Ambivalenzen von seinem Ende her in den Blick zu nehmen." Gregor Ziolkowski, Deutschlandradio Kultur, 12.08.2013

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