Das größere Wunder

Das größere Wunder

Thomas Glavinic

Jonas ist Tourist in einer Todeszone, er nimmt an einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Während des qualvollen Aufstiegs hängt er seinen Erinnerungen nach. An seine wilde Kindheit, an das grausame Schicksal seines Bruders Mike, an seine endlosen Reisen nach Havanna, Tokio, Jerusalem und Oslo. Und schließlich an die magische Begegnung mit Marie, seiner großen Liebe, die sein ganzes Leben verändert. Thomas Glavinics neuer Roman ist eine Expedition ins Ungewisse – ein unvergleichliches Buch, packend und verstörend zugleich, von einer leidenschaftlichen Energie und enormen Suggestivkraft. Und ein Buch der Liebe.


Über den Autor

Thomas Glavinic

Thomas Glavinic

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. 1998 erschien sein Debüt Carl Haffners Liebe zum Unentschieden. Es folgten u.a. Die Arbeit der Nacht (2006), Das bin doch ich (2007), Das Leben der Wünsche (2009) und Das größere ...

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Thomas Glavinic liest bei zehnSeiten.de aus "Das größere Wunder"

Presse

"Nur wenige Autoren vermögen es, die Abgründe, die unter der Oberfläche des Alltäglichen lauern, so brilliant einzufangen. Thomas Glavinic, ein großer Meister der vibrierenden Spannung und ein radikaler Chronist der menschlichen Existenz, ist ein würdiger Nachfolger von Praticia Highsmith und Frank Kafka." John Burnside

"Ein Schlüsselwerk seines Schaffens, das die Romane zuvor als Fingerübungen erscheinen lässt ... ein großes Buch über die Angst und die Einsamkeit, über die Liebe und die Freiheit." Tobias Becker, Spiegel Online, 26.08.13

"Das ist vielleicht das allergrößte Wunder dieses Romans, der sich so radikal über Geschmacksfragen, Mögliches und Unwahrscheinliches hinwegsetzt, dass man bereit ist, ihm bis auf den unwirtlichen Berggipfel zu folgen." Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung, 27.08.13

"Glavinic kann Gefühle so präzise beschreiben wie Landschaften, ihm gelingen luzide Formulierungen und hintersinnige Dialoge..." Daniela Strigl, Die Welt, 24.08.13

"Dieser Schmöker von Thomas Glavinic ist wie ein herrliches Kinderzimmer, ach was, ein Abenteuerland." Ulrich Seidler, Frankfurter Rundschau, 05.09.13

"Das allergrößte Wunder dieses Romans, der sich so radikal über Geschmacksfragen, Mögliches und Unwahrscheinliches hinwegsetzt, ist, dass man bereit ist, ihm bis auf den unwirtlichen Berggipfel zu folgen." Süddeutsche Zeitung Online, 27.08.13

"Glavinic' klare Sprache ergreift und lässt einen durch den Roman hecheln." Antje Blinda, Spiegel Online, 19.12.13

"Eine ehrfürchtige Hommage an die Gewalten der Natur und zugleich ein Roman über die Liebe." Roland Krüger, Deutschlandradio Kultur, 22.10.13

Leseproben

Kommentare

Ambermoon
13.05.2016

Ein Buch über Grenzerfahrung, Freiheit und die Suche nach dem Sinn und der Liebe. Einfach unglaublich!

Jonas ist Tourist in einer Todeszone, er nimmt an einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Während der einzelnen Etappen des Aufstiegs – geprägt von permanentem Sauerstoffmangel und lebensbedrohlichen Wetterumschwüngen – lässt er sein Leben an sich vorbeiziehen.
Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Mike und seinem besten Freund Werner wächst Jonas bei Picco auf, dem Boss, der in allerlei dubiose Geschäfte verwickelt ist und den Jungen ein weitgehend sorgenfreies Dasein ermöglicht. Die Jungen sind mutig, sie sind neugierig und sie sind unzertrennlich.
Doch ihr kindliches Idyll wird eines Tages brutal zerschlagen. Damit beginnt für Jonas eine endlose Suche: Er reist nach Montevideo, Tokio, Oslo, Rom, überhundert Länder sollen es am Ende gewesen sein. Bis er eines Tages Marie trifft.

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So viel zur Handlung des Romans, aber dieses Buch beinhaltet so viel mehr und man muss dafür nicht einmal zwischen den Zeilen lesen. Ein Liebesroman ganz anderer Art, ohne schnulziges Gefasel, ohne kitschige Szenen. Hier wird die Liebe im Großen und Ganzen betrachtet. Die Liebe zur Freiheit, die Liebe zum Leben und die Liebe zur Liebe, die Suche danach und dabei an seine Grenzen zu gehen, um den Sinn zu verstehen.
Dies alles eingebettet in eine wunderschöne Geschichte mit einem atemberaubenden Setting. Der Plot verläuft ruhig, aber nicht weniger spannend. Hier erzählt Jonas seine Geschichte, lässt den Leser an seinem Leben und seinen Gedanken teilhaben – man lacht, man weint und freut sich mit ihm. Der flüssige, flotte und unbeschreibliche Schreibstil Glavinic\‘s tut sein Übriges und lässt einem erst wieder in die Realität zurückkehren, wenn man es zu Ende gelesen hat. Loslassen tut es einem jedoch nicht, es wirkt lange nach und regt zum Nachdenken an.

Fazit:
Kein Roman hat mich jemals so mitgerissen wie dieser hier. Ich habe geweint und viel gelacht, mitgefiebert und mich mitgefreut.
Eine Geschichte die lange nachwirkt und einem zum Nachdenken anregt.
Ein Buch das jeder einmal gelesen haben sollte. Daher gibt es eine absolute Leseempfehlung!


tina
04.11.2013

Eine schöne Geschichte über das Aufwachsen zweier Brüder und dessen Freund. Mike, der behinderte Bruder darf zusammen mit Jonas bei dessen Freund Werner einziehen. Die Mutter der Geschwister ist mit ihrem Leben schon zu viel beschäftigt und der Boss, Werners Opa hat Gnade und Freude an den Jungs. Doch erst später merken die beiden, wo sie da hineingeritten sind.
An all diese Geschichten denkt Jonas zurück, als er in eine brenzlige Lage auf dem Mount Everest gerät.

Irrwitzig gute Sprache, danke für den Tipp mit dem Artikel!


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