Das Geschenk

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Wolf Wondratschek

Chuck, der Held aus Wolf Wondratscheks berühmtem Gedichtband "Chuck's Zimmer", ist erwachsen geworden. Er hat sich selbst ein Geschenk gemacht und einen Sohn gezeugt, der jetzt 14 ist und die gleichen Symptome zeigt, die Chuck zum Rebellen werden ließen: Er möchte mit der Elternwelt nichts zu tun haben. Er mault und muffelt und hört nicht zu, wenn der Vater mit großem Pathos seine Wahrheiten verkündet. Wiederholt sich das Problem der 68er-Generation? Wolf Wondratschek versucht, durch die komische und traurige Erzählung der Geschichte des Vaters etwas über den Sohn herauszufinden. Der Sohn bleibt natürlich ein "Geschenk", auch wenn er den Vater an die Grenzen der Verzweiflung treibt.


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Wolf Wondratschek, 1943 geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Heidelberg, Göttingen und Frankfurt am Main. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Wien.

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Presse

"Wolf Wondratschek kehrt zu seinem alten Helden Chuck zurück und beschert ihm und uns mit 'Das Geschenk' pure Lebens- und Lesefreude." Ernst Osterkamp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.03.11

"Ein gutes, weises, humorvoll-wehmütiges Buch." Gerald Schmickl, Wiener Zeitung, 09.04.11

"Nicht nur eine spannende Liebeserklärung an den Sohn, sondern auch ein flammendes Plädoyer für die Literatur." Andreas Tobler, Basler Zeitung, 11.03.11

"'Das Geschenk' ist vor allem deshalb ein bemerkenswertes Buch, weil es eine große Frage verhandelt: Wie man das wilde Leben überleben und sich trotzdem noch in die Augen sehen kann." Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung, 2./3.11.11

"Wolf Wondratschek erzählt von diesem alten Chuck, als wäre er der Held eines großen Gedichts. So klar, so hell, so direkt ist Wondratschek noch nie gewesen. ... Die Verzweiflung, die Einsamkeit, die Liebe dieses Chuck sind unbedingt glaubwürdig in jeder einzelnen Zeile. ... Reduziert, knapp, melodisch, bilderreich und oft großartig schön." Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.02.11

"Seit Peter Handkes "Kindergeschichte" von 1983 wurde in der deutschen Literatur nicht bezwingender, berührender über das Vatersein geschrieben, wurden die Pole dieser Erfahrung, ihre Stinknormalität und ihre Existenzwucht, nicht so leichthändig verdichtet. Es ist ein Buch ohne jede Erzählschwere. ... Ein kleines Meisterwerk. Dies verdankt sich nicht zuletzt der Haltung, dem Ton des Textes, der Mischung aus Ernst und Selbstironie, aus lässiger Vergnügtheit und wehmütiger Melancholie." Ursula März, Die Zeit, 17.03.11"Wondratschek kann sie noch immer, die Sätze, die sitzen wie eine linke Gerade." Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 09.06.11

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