Das dritte Leben

Das dritte Leben

Juan Villoro

Juan Villoro, einer der brillantesten Autoren Lateinamerikas, erzählt in seinem Roman mit abgründigem Witz, wie aus falschen Paradiesen echte Höllen werden.

Lange Jahre nach ihrer wilden Zeit als Rockmusiker leben Mario und Tony ein neues Leben. Der eine ist Manager einer gläsernen Hotelpyramide, mitten im tropischen Dickicht an der Küste von Mexiko. Der andere versucht dort gerade, die Bewegungen der Fische im Aquarium in Klänge umzuwandeln. In „La Pirámide“ wird gelangweilten Europäern der ultimative Kick geboten: Während die Gewalt der einheimischen Drogenmafia keine Grenzen kennt, vergnügen sich die Gäste mit russisch Roulette oder kurzfristigen Entführungen durch Guerilladarsteller. Als zwei Taucher brutal ermordet werden, hört der Spaß auf und Mario weiht Tony in das Geheimnis seines dritten Lebens ein. Eine grandiose Persiflage auf unsere Gegenwart, die dekadenter und dämlicher nicht sein könnte.


Über den Autor

Juan Villoro

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Juan Villoro, 1956 in Mexico-Stadt geboren, ist Soziologe, Journalist, Literaturprofessor und einer der bekanntesten mexikanischen Autoren. Er hat Romane, Erzählungen und Essays, sowie Kinderbücher veröffentlicht, die vielfach ...

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Presse

"Villoro, heute einer der angesehensten und vielseitigsten Autoren seines Landes, schreibt detailreich und plastisch. ... Auch sonst brennt er ein ganzes Feuerwerk treffsicherer Beschreibungen ab. Dieses Buch wirft ein grelles Licht auf sein zerrüttetes Mexiko." Eberhard Geisler, Der Tagesspiegel, 14.08.16

"Dieser Roman nimmt die Enthüllungen der Panama Papers vorweg ... " Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung, 11.08.16

"Juan Villoros 'Das dritte Leben' liefert nach dem Motto 'Think big' eine grandiose Persiflage auf völlig verrückte Zustände im realen Leben seiner Heimat." SWR2 Buchkritik, 01.08.16

"Der Mexikaner Juan Villoro ist beu uns noch nahezu unbekannt. Das könnte sich jetzt ändern, da sein Roman 'Das dritte Leben' erschienen ist. ... Villoros Roman ist raffiniert gebaut, mit Aufmerksamkeit selbst für Randfiguren." Ralph Hammerthaler, Süddeutsche Zeitung, 28.07.16

"Die Handlung, in der die Funken stieben, ist durch einen ausgearbeiteten Stil zusammengehalten. Villoro schreibt detailreich und schafft plastische Bilder. […] Villoro ist ein Autor, dem die Lust am Schreiben anzumerken ist und der ein Feuerwerk treffsicherer Beschreibungen abbrennt. Wir haben hier ein Buch vor uns, das ein grelles Licht auf ein zerrüttetes Land wirft, eine beklemmende Situation farbig ausschraffiert. Reisekoffer ist noch Platz dafür." Eberhard Geisler, Frankfurter Rundschau, 22.07.16

"Eine grandiose Persiflage!" Pforzheimer Zeitung, 21.07.16

"Juan Villoro ist ein außerordentlich lesenswertes Stück Literatur gelungen." Peter Zimmermann, Österreichischer Rundfunk, 10.07.16

"Äußerlich dreht sich die Handlung des Romans um einen Doppelmord, aber der ist für Villoro lediglich ein Vorwand, um mit seinem wunderbar bizarren Figuren ein makabres Speil der Täuschungen aufzuführen. ... Die schwierige Balance zwischen Parodie und Epos, zwischen Analyse und Emotion: hier ist sie gelungen, in einem mitreißenden Gegenwartsroman." Katharina Döbler, Deutschlandradio Buchkritik, 09.07.16

"Die Analyse des Tourismusgeschäfts ist von fröhlicher Schärfe, man merkt das geschulte Auge des Beobachters: Villoro liefert nach Michel Houellebecq und David Foster Wallace einen weiteren Beleg dafür, wie sich die Gegenwart hier literarisch fassen lässt." Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.06.16

"Vollgepackt mit Action, Witz und Anspielungen und eine Mischung aus Krimi und Persiflage auf die Gegenwart." Wolfgang Bortlik, 20 Minuten, 24.05.16

"Villoro spielt mit großem erzählerischem Geschick, mit Simulations- und Verschleierungstechniken, um die sozialen Gegensätze und Paradoxien der Moderne aufzuzeigen. [...] Aberwitzig, politisch engagiert, aufrüttelnd, mit der sprachlichen Brillanz eines großen Romanciers." Margrit Klingler-Clavigo, BR2 Diwan, 07.05.16

"Die Handlung, in der die Funken stieben, wird durch einen ausgearbeiteten Stil zusammengehalten." Eberhard Geisler, Der Tagesspiegel, 14.08.16

"Unterhaltsam und lesenswert (...)" Jörn Birkholz, Junge Welt, 28.07.16

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