Buster Keaton oder die Liebe zur Geometrie

Buster Keaton oder die Liebe zur Geometrie

Klaus Nüchtern

Buster Keaton ließ sich nur auf aussichtslose Kämpfe ein: gegen fliegende Häuser, ungebremste Lokomotiven oder rasende Rolltreppen. Seine Inspiration waren die Maschinen seiner Zeit, die er nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung erlebte: Mensch und Technik verbinden sich in seinen Filmen zu einem bizarren Gesamtkunstwerk, das man dank DVD heute jederzeit bewundern kann. Klaus Nüchtern verfolgt Keatons Weg vom schlichten Vaudeville zum filmtechnischen Perfektionisten, der dem Kino mit Filmen wie „The General“ völlig neue Dimensionen erschlossen hat.


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Klaus Nüchtern

Klaus Nüchtern

Klaus Nüchtern, geboren 1961, wuchs in Wien auf, wo er Anglistik und Germanistik studierte. Seit 1990 ist er Kulturredakteur bei der Wochenzeitung Falter; seine Kolumnen „Nüchtern betrachtet“ liegen gesammelt in 5 Bänden vor. ...

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Klaus Nüchtern und Alexander Horwath im Gespräch über Buster Keaton

Presse

"Nüchtern hat eine große Fähigkeit, Stilmittel aufzuspüren und ihre Besonderheiten zu vermitteln. Das geschieht nie oberlehrerhaft, sondern mit eigener spürbarer Erkenntnisfreude. So erzielt er eine spezielle Leselust. Am
Ende will man die Filme unbedingt wieder sehen." Hans Helmut Prinzler, 04.10.12

"Urteilsfreudig und formulierungsstark erobert Nüchtern sich seinen Platz in der vergnüglichen Disziplin der Keatonologie. Voller Bewunderung, mit gelassenem Erstaunen feiert er das akrobatische und kinematografische Geschick des Komikers." Gerhard Midding, epd, 01.01.13

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