Bagdad Marlboro

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Najem Wali

Ein Jahr nach dem Einmarsch der Amerikaner in den Irak wird der Erzähler in Bagdad von einem Unbekannten kontaktiert. Der ehemalige Leutnant der US-Armee war während des zweiten Golfkriegs an der Tötung wehrloser irakischer Soldaten beteiligt. Nun möchte er dem Erzähler ein Heft übergeben, in dem die Träume und Wünsche jener Soldaten verzeichnet sind - er will Buße tun und die Namen der Opfer vor dem Vergessen retten. In seinem neuen großen Roman über Freundschaft, Verrat und Schuld zeigt Najem Wali, wie leicht und blind sich die Geschichte wiederholt - und wie man mit Literatur dagegen ankämpfen kann.


Über den Autor

Najem Wali

Najem Wali, 1956 im irakischen Basra geboren, flüchtete 1980 nach Ausbruch des Iran-Irak-Kriegs nach Deutschland. Heute lebt er als freier Autor und Journalist in Berlin. Er ist Kulturkorrespondent der bedeutendsten arabischen ...

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Presse

„So großartig wie Najem Wali in diesem bedrückenden Epos die großen Themen der Literatur behandelt: Liebe und Einsamkeit, Freundschaft und Verrat, Schuld und Sühne, Leben und Tod, zeigt sich erneut, was er im Kern ist: Autor einer Prosa von Weltrang.“ Ingo Arend, taz, 05.06.2014

„'Bagdad Marlboro' ist ein Antikriegsroman, der sich mit Erich Maria Remarques 'Im Western nichts Neues' messen kann, auch wenn sich die Kriege nicht mehr so einfach erzählen lassen.“ Meike Fessmann, Der Tagesspiegel, 29.04.14

„'Bagdad Marlboro' ist ein anspruchsvoller, packender Kriegsroman, der den Leser herausfordert - mit seiner literarischen Raffinesse, aber auch wegen der deprimierenden Perspektive, die er bietet." Karl-Markus Gauss, Süddeutsche Zeitung, 07.05.2014

„Najem Wali beschreibt eine von Schuld und Gewalt durchtränkte, von Traumata gelähmte und innerlich zersetzte Gesellschaft." Andreas Pflitsch, Neue Zürcher Zeitung, 29.04.14

„Wali [...] schildert Charaktere, die Hamlets poetisches Zögern verinnerlicht haben, er zeigt uns willensstarke Frauen, die Martyrien auf sich nehmen, er führt uns durch das Labyrinth eines vielschichtigen Landes." Norbert Mayer, Die Presse, 26.04.14

„Man wünscht sich, dass Najem Wali nicht ablässt, auf poetische Weise Zeugnis der gewaltigen Umbrüche im Irak zu geben und beharrlich weiter arbeitet an der Schaffung seines eigenen geschichtenreichen Archivs.“ Sigrid Brinkmann, Deutschlandradio Kultur, 22.04.14

„In der spiraligen Struktur des Romans offenbart sich Najem Walis ganze formale Meisterschaft. Ein großer Kriegsroman ist ihm damit gelungen." Sigrid Löffler, Salzburger Nachrichten, 05.04.14

"Wali möchte all jene Geschichten hörbar machen, die 'noch keine Zunge erzählt hat'. Der Roman – der als elegisches Mahnmal und wütendes j’accuse zugleich funktioniert – ist deshalb auch dem ehemaligen US-Soldaten Bradley Manning gewidmet." Claudia Kramatschek, SWR2, 12.05.14

"so großartig wie Najem Wali in diesem bedrückenden Epos die großen Themen der Literatur behandelt: Liebe und Einsamkeit, Freundschaft und Verrat, Schuld und Sühne, Leben und Tod, zeigt sich erneut, was er im Kern ist: Autor einer Prosa von Weltrang." Ingo Arend, die tageszeitung, 05.06.14

"Najem Wali erzählt in seinem packenden Kriegsroman "Bagdad Marlboro" von zwei eigentlich friedfertigen Freunden, die zu Kriegsverbrechern werden - und von der nicht endenden Gewaltspirale in seiner irakischen Heimat"..."Alle Romane Najem Walis sind hochkomplexe literarische Konstruktionen"..."Bagdad Marlboro ist ein anspruchsvoller, packender Kriegsroman, der den Leser herausfordert - mit seiner literarischen Raffinesse, aber auch wegen der deprimierenden Perspektive, die er bietet."..."Der Roman ist ein Versuch, die Kette der Gewalt aufzubrechen, indem von dem erzählt wird, was die Menschen getan haben und was ihnen angetan wurde." Karl-Markus Gauß, Süddeutsche Zeitung, 07.05.14

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