Alles für ein bisschen Ruhm

Alles für ein bisschen Ruhm

Alfred Hayes

Eine lässige Abrechnung mit Hollywoods Traumfabrik – und eine weitere Wiederentdeckung nach Hayes erstem Roman "In Love"

Auf einer Party am Strand in Hollywood rettet ein Mann eine junge Frau vor dem Ertrinken. Er arbeitet für die Studios, ist erfolgreich, hat eine Ehefrau in New York, aber zufrieden ist er nicht. Die junge hübsche Frau träumt von einer Karriere als Schauspielerin, aber jedes Mal scheitert sie schon beim Vorsprechen. Irgendwann sagt er „Ich liebe dich“ zu ihr, es gehört zum Drehbuch dieser Art von Umklammerung, in der sie miteinander verstrickt sind. Wie im Film muss auch diese Liebesgeschichte unglücklich enden, ihr Zusammensein war vergebens. – Alfred Hayes hält der hysterischen, verlogenen Filmwelt ihre mitleidlose Realität entgegen – mit Figuren die den Abspann hinauszuzögern versuchen.


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Alfred Hayes

Alfred Hayes, geboren 1911 in London, gestorben 1985 in Kalifornien, studierte am New Yorker City College, arbeitete als Reporter und kam im Zweiten Weltkrieg mit der Army nach Europa. Nach Kriegsende arbeitete er einige Jahre in Rom ...

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Presse

"Endlich liegt der packende, 1958 im Original erschienene Zweitling des US-Autors Alfred Hayes auf Deutsch vor. In knapper Sprache erzählt er die Geschichte einer unmöglichen Beziehung." Angelika Overath, NZZ am Sonntag, 28.08.16

"Die Geschichte, die Hayes 1958 in kurzen Szenen, präzisen Dialogen aufschrieb, ist an vielen Stellen historisch: die weibliche Abhängigkeit, die männliche Gefühlskälte. Wie genau er aber die wahren Motivationen des Zwischenmenschlichen auslotet, besticht auch heute noch." Britta Heidemann, Die Welt, 20.08.16

"'Alles für ein bisschen Ruhm' ist zwar ein trauriger und düsterer Roman, aber er ist großartige Literatur. Er besticht mit zeitgenössischen Einsichten und wirft erhellende Schlaglichter auf die Kehrseiten der Traumfabrik Hollywood." Eberhard Falcke, SWR 2 Buch der Woche, 01.08.16

"Sätze von vollkommener Schönheit und so trocken wie die vielen auf den wenigen Seiten hinuntergekippten Martinis." Philipp Haibach, Welt kompakt, 16.08.16

"Eine weitere Entdeckung, die uns nach Hayes’ spätem Erfolg 'In Love' erfreut." Britta Heidemann, WAZ, 01.09.16

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