Alexander Zemlinsky

Alexander Zemlinsky

Antony Beaumont

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt Alexander Zemlinsky im Wiener Musikleben als ganz große Hoffnung unter den jungen Künstlern. 1871 geboren, machte er früh als Komponist und Dirigent auf sich aufmerksam. Auf den Durchbruch musste er erst einmal warten, obwohl ihn Gustav Mahler an die Hofoper engagiert hatte. Er war Freund und Lehrer Arnold Schönbergs, Operndirektor in Prag und später Kapellmeister in Berlin. Nach einem Zwischenspiel in Wien musste er 1938 nach New York emigrieren wo er 1942 starb.
Der Dirigent Antony Beaumont zeichnet in seiner großen Biographie das erste umfassende Bild dieser Künstlerexistenz zwischen zwei Epochen - ein weiterer Mosaikstein in der Geschichte vom Wiener Aufbruch in die Moderne.


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Antony Beaumont ist Dirigent und Musikforscher. Als Wegbereiter für den posthumen Ruhm Alexander Zemlinskys gab er zahlreiche Werke aus dessen Nachlass heraus und vollendete seine letzte Oper, "Der König Kandaules". Zusammen mit ...

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Presse

"Beaumont kennt sich in Zemlinskys Musik, den biographisch-zeitgeschichtlichen Verschlingungen und psychologischen Vielschichtigkeiten aus wie kaum ein anderer. So ist denn auch die Bezeichnung ´Biographie´ für sein Zemlinsky-Buch ein Understatement, handelt es sich doch um die verästelte Gesamtdarstellung von Person, Werk und Epoche." Gerhard R. Koch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.01.06

"Beaumonts leidenschaftliche Zurückhaltung ist das größte Geschenk. So hat man irgendwann den Eindruck, dass aus dieser elegant dahineilenden Prosa immer wieder die Musik Zemlinskys zu hören ist, in ihrer schwebend den Raum ausspinnenden und alles und jeden (auch den Hörer) erotisierenden Süffigkeit." Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung, 22.11.05

"Ein wundervolles Buch … Ingesamt handelt es sich um ein Buch voller reicher Beobachtungen, Positionen und Perspektiven, die uns so bislang verborgen geblieben waren, teilweise zumindest." Christoph Vratz, Opernwelt, 01/06

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