Kurt Marti

© Peter Friedli

Kurt Marti

Kurt Marti (1921-2017) studierte zunächst zwei Semester Rechtswissenschaft, dann Theologie in Bern und in Basel, wo ihn Karl Barth maßgeblich prägte. Er war Pfarrer in Leimiswil, Niederlenz und von 1961 bis 1983 an der Nydeggkirche in Bern. Kurt Marti gehörte zu den bedeutenden – und erfolgreichen – deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Sein literarisches Werk umfasst Erzählungen, einen Roman, Gedichte, Tagebücher, Essays. Marti war Ehrendoktor der theologischen Fakultät Bern, Mitbegründer der Erklärung von Bern und der Gruppe Olten. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Großen Literaturpreis der Stadt Bern und den Tucholsky-Preis für sein Gesamtwerk.

Kurt Marti

Presse

"Furios und mit Witz, scharfzüngig und liebenswürdig, war er ein Freund der Menschen und des Wortes." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 12.02.17

Awards

Bibliographie

Im Nagel & Kimche Verlag:
1995 Im Sternzeichen des Esels. Sätze, Sprünge, Spiralen
1996 Werkauswahl in 5 Bänden.
1999 Kleine Zeitrevue. Erzählgedichte
2001 Leichenreden. Mit einem Vorwort von Peter Bichsel
2002 Woher eine Ethik nehmen? Streitgespräch über Vernunft und Glauben. Mit einem Vorwort von Werner Morlang
2003 Der Traum, geboren zu sein. Gedichte
2004 Zoé zebra. Neue Gedichte
2008 Ein Topf voll Zeit 1928-1948. Erinnerungen
2018 wo chiemte mer hi? sämtlechi gedicht ir bärner umgangsschprach, hg von Andreas Mauz, mit einem Nachwort von Guy Krneta
2018 Die Liebe geht zu Fuß. Ausgewählte Gedichte

Weitere Veröffentlichungen (Auswahl):
1959 Republikanische Gedichte
1960 Dorfgeschichten
1972 Paraburi. Eine Sprachtraube
1980 Abendland. Gedichte
1987 Nachtgeschichten
1990 Högerland. Ein Fussgängerbuch