Josef Guggenmos

Josef Guggenmos, 1922 im Allgäu geboren, studierte Germanistik, Kunstgeschichte, Archäologie und Indologie in Marburg, Erlangen und Bonn. Er arbeitete als Lektor und Übersetzer für verschiedene Verlage. Sein Interesse an Kinderlyrik wurde durch die Übersetzung der Gedichte von Robert Louis Stevenson geweckt. 1956 erschien "Lustige Verse für kleine Leute", sein erster Kindergedichtband. 1967 gelang ihm mit "Was denkt die Maus am Donnerstag?" der Durchbruch als Autor. Ein Jahr später wurde das Buch mit der Prämie zum Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. In den folgenden Jahren veröffentlichte er über 80 Bücher. 1993 erhielt er für sein literarisches Gesamtwerk den Deutschen Jugendliteraturpreis, 1997 den Österreichischen Staatspreis für Kinderlyrik. Guggenmos starb 2003. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Kinderlyriker. Inzwischen tragen fünf Grundschulen und ein Schreibwettbewerb für Kinder seinen Namen.

Josef Guggenmos

Awards

Bibliographie

Im Sanssouci Verlag ist erschienen
2010 Herzlichen Glückwunsch! Mit Illustrationen von Henrike Wilson

Weitere Veröffentlichungen (Auswahl)
1956 Lustige Verse für kleine Leute
1967 Der junge Naturforscher
1967 Was denkt die Maus am Donnerstag?
1968 Ein Elefant marschiert durchs Land
1968 Warum die Käuze große Augen machen
1971 Gorilla, ärgere dich nicht!
1971 Sieben kleine Bären
1972 Hausbuch deutscher Sagen und Schwänke
1980 Wenn Riesen niesen
1981 Der Bär auf dem Berg
1982 Es gingen drei Kinder durch den Wald
1984 Sonne, Mond und Luftballon
1990 Oh, Verzeihung, sagte die Ameise
1990 Zwei mit vier Beinen
1992 Ich will dir was verraten
2006 Groß ist die Welt