Jeremias Gotthelf

Jeremias Gotthelf wurde 1797 als Albert Bitzius in Murten geboren. Er studierte Theologie und arbeitete später als Pfarrer. 1833 heiratete er Henriette Zeender, mit der er drei Kinder hatte. 1837 gelang Gotthelf mit seinem Erstling Der Bauernspiegel der Durchbruchsroman des deutschen Realismus. Er übernahm den Namen seines Helden Jeremias Gotthelf als Pseudonym. 1840 bis 1845 war Jeremias Gotthelf alleiniger Herausgeber des Neuen Berner Kalenders. Er war ein Vorkämpfer der liberalen Revolution, zu deren Kritiker er später wurde. Seine Romane spiegeln das bäuerliche Leben im 19. Jahrhundert. Die herausragende Erzählung Die schwarze Spinne gilt vielen Kritikern als eines der Meisterwerke des deutschen Biedermeier. 1854 starb Jeremias Gotthelf im Alter von 57 Jahren in Lützelflüh. Sein Nachlass befindet sich in der Burgerbibliothek Bern.


Bücher von Jeremias Gotthelf

Wilde, wüste Geschichten

Wilde, wüste Geschichten

Jeremias Gotthelf

Dieses Buch zeigt Gotthelf von seiner abgründigsten Seite. Kein Autor deutscher Sprache hat sich der menschlichen Bosheit mit so scharfem Blick und brandschwarzem Humor gestellt. Die in diesem ...

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Jeremias Gotthelf

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Bibliographie

Im Verlag Nagel & Kimche ist erschienen:
2012 Wilde, wüste Geschichten. Mit einem Nachwort von Peter von Matt. Kollektion Nagel & Kimche, herausgegeben von Peter von Matt.

Weitere Veröffentlichungen (Auswahl): 
1837 Der Bauernspiegel  
1838 Die Wassernoth im Emmental
1839 Leiden und Freuden eines Schulmeisters
1842 Die schwarze Spinne
1844 Geld und Geist
1846 Uli der Knecht
1846 Uli der Pächter
1848 Der Notar in der Falle
1850 Die Käserei in der Vehfreude