Jakob Schaffner

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Jakob Schaffner

Jakob Schaffner, am 14. November 1875 in Basel geboren, lernte Schuhmacher und schaffte als Autodidakt mit dem Roman Konrad Pilater (1910) den literarischen Durchbruch. Ein Jahr darauf zog er nach Deutschland. Seine Deutschlandliebe ließ ihn zum Anhänger der NS-Ideologie werden, seit den frühen 30er Jahren betrieb er Propagandaarbeit für die Nazis. Dieser Gesinnung blieb Jakob Schaffner bis zu seinem Tod am 25. September 1944 in Straßburg (Bombardement) treu. Schaffner, dessen Bücher in den 20er und 30er Jahren Millionenauflagen erreichten –besonders sein Hauptwerk, der autobiographisch gefärbte Roman Johannes, erlebte damals unzählige Auflagen und Sonderausgaben – geriet nach dem Krieg seiner nationalsozialistischen Gesinnung wegen in Vergessenheit. Die breite öffentliche Wahrnehmung blieb Schaffner bis heute verwehrt, obwohl er seine wichtigsten Bücher vor der Nazi-Zeit geschrieben hat.  


Bücher von Jakob Schaffner

Johannes

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Jakob Schaffner, dessen Bücher vor dem Krieg Millionenauflagen erreichten, geriet später seiner Nazi-Gesinnung wegen in Vergessenheit. Sein 1922 veröffentlichter, autobiographisch gefärbter ...

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Bibliographie

Im Nagel & Kimche Verlag ist erschienen:
2005 Johannes. Roman einer Kindheit. Mit einem Nachwort von Peter Hamm. Kollektion Nagel & Kimche, herausgegeben von Peter von Matt.

Weitere Veröffentlichungen (Auswahl):
1905 Irrfahrten. Roman
1910 Konrad Pilater. Roman
1911 Der Bote Gottes. Roman
1919 Die Weisheit der Liebe. Roman
1922 - 1939 Johannes-Tetralogie ( I: Johannes. Roman einer Kindheit, II: Die Jünglingszeit des Johannes Schattenhold. Roman, III: Eine deutsche Wanderschaft. Roman, IV: Kampf und Reise, Roman)