Helmut Eisendle

Helmut Eisendle, geb. 1939 in Graz, Studium der Psychologie, Philosophie und Biologie, seit 1972 freier Schriftsteller, nach wechselnden Wohnorten lebte er seit 1993 in Wien, wo er 2003 auch starb. Zahlreiche Preise, u.a. Würdigungspreis für Literatur 1993. Hörspiele, Theaterstücke, Film- und TV-Drehbücher, zuletzt erschienen Der Egoist (Roman, 1996), Abendsport. Zweimal (Minutentexte, 1998), Der Dschungel der Liebe (1998). Herausgeber zweier Anthologien im Deuticke Verlag: Österreich lesen (1995) und Fremd (1997).

Helmut Eisendle

Awards

1993 Österreichischer Würdigungspreis

1984 Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien

1983 Literaturpreis des Landes Steiermark

1981 Peter-Rosegger-Literaturpreis

1970 Österreichischer Förderungspreis für Literatur

Bibliographie

Im Deuticke Verlag sind erschienen
1973 Handbuch zum ordentlichen Leben oder Ein Testinstrument zur Prüfung der Anpassung an das Durchschnittsidealverhalten
1988 Oh Hannah. Roman
1989 Beiläufige Gedanken über Etwas. Essays
1995 Österreich lesen. Texte von Artmann bis Zeemann
1997 Fremd. Eine Anthologie
2000 Lauf, Alter, die Welt ist hinter dir her. Erzählung

Weitere Veröffentlichungen (Auswahl)
1970 Psychologie ästhetischer Urteile (gemeinsam mit Erich Raab)
1972 Walder oder Die stilisierte Entwicklung einer Neurose
1974 Salongespräch oder Die Chronik der geistigen Wunder schimmert fahl und zweideutig
1974 Die Umstimmer
1975 Fröhlichs Wirbeltiergehirn oder Beiträge zur physiologischen Literatur
1975 Der Irrgarten von Versailles oder Führung durch Äsops Labyrinth der Psyche (gemeinsam mit Johann Ulrich Krauss)
1976 Ein Dichterleben (gemeinsam mit Uwe Bremer)
1976 Jenseits der Vernunft oder Gespräche über den menschlichen Verstand
1977 Billard oder Das Opfer am grünen Tisch
1977 Exil oder Der braune Salon
1978 Daimon & Veranda oder Gespräche eines Mädchens vor dem Tode. Jungfrauenleiden. Der Strahl der Augen trifft die Welt
1979 Das nachtländische Reich des Doktor Lipsky
1980 Mayerling, das Drama des Hauses Habsburg
1980 Das Verbot ist der Motor der Lust
1981 Ich über mich & keinen andern
1981 Das schweigende Monster
1983 Das Geschenk der Anna O.
1983 Skinfaxi in den Wäldern
1983 Vom Charlottenburger Ufer zur Monumentenstraße
1984 Die Frau an der Grenze
1984 Die südsteirische Weinstraße (gemeinsam mit Helmut Tezak)
1985 Anrufe. Der Doppelgänger. Die Verfolgung
1986 Die Gaunersprache der Intellektuellen
1987 Die schönste Landschaft ist das Hirn
1989 Mona Lisa (gemeinsam mit Arno Waldschmidt)
1990 Das magische Quadrat
1991 Block oder Die Melancholie
1992 Amokläufer
1993 Die vorletzte Fassung der Wunderwelt
1994 Entzauberungen
1996 Der Egoist
1998 Abendsport. Zweimal. Minutentexte
1998 Dschungel der Liebe
2002 Gut und Böse sind Vorurteile der Götter
2003 Ein Stück des blauen Himmels