Christoph Schlingensief

Christoph Schlingensief, geb. 1960 in Oberhausen als Sohn eines Apothekers und einer Krankenschwester. Galt als enfant terrible der deutschen Kulturszene. Regisseur und Filmemacher, bekannt durch Filme wie Das deutsche Kettensägenmassaker, Terror 2000 und Die 120 Tage von Bottrop. Schlingensief war u.a. als Opernregisseur, Talkmaster und Aktionskünstler tätig. Im Jahr 2009 war er Jurymitglied der Internationalen Festspiele Berlin (Berlinale). Er starb 2010 an seiner Krebserkrankung.

Christoph Schlingensief

Awards

Bibliographie

Im Deuticke Verlag ist erschienen
1998 Talk 2000

Weitere Veröffentlichungen (Auswahl)
1998 Engagement und Skandal. Gespräch zwischen Josef Bierbichler, Christoph Schlingensief, Harald Martenstein und Alexander Wewerka
2000 Zum Kapital - Als Christoph Schlingensief das Unsichtbare gesucht hat (gemeinsam mit Johannes Stüttgen)
2000 Räumungen - Von der Unverschämtheit, Theater für ein Medium der Zukunft zu halten. Mit Beiträgen von Christoph Schlingensief, Matthias Hartmann, Albert Ostermaier u.v.a.
2002 Nazis rein / Nazis raus (gemeinsam mit Torsten Lemmer)
2002 Rosebud
2009 So schön wie hier kann's im Himmel gar nicht sein! Tagebuch einer Krebserkrankung