Blaise Cendrars

Blaise Cendrars wurde 1887 als Frédéric Louis Sauser in La Chaux-de-Fonds geboren. Nach der Schule arbeitete er für einen Juwelier  in St. Petersburg, studierte anschließend mehrere Semester Medizin und Geisteswissenschaften in Bern und kam nach längeren Reisen durch Russland, die Mandschurei und China und einem Aufenthalt in New York 1910 nach Paris. Er beschäftigte sich mit surrealistischer Dichtung und mit dem Film und schloss Freundschaft unter anderem mit Guillaume Apollinaire, Marc Chagall, Robert und Sonia Delaunay, Férnand Léger, Modigliani. Im Ersten Weltkrieg meldete er sich zur Fremdenlegion und verlor in einer Schlacht seinen rechten Arm. Spätere Reisen führten Cendrars nach Rom (1921), Brasilien (1924–1928) und Spanien (1931). Ab 1950 lebte er in Paris, wo er 1961 starb. Sein literarisches Werk umfasst mehr als 40 Bände. Nach Gold (1925) gehören Moravagine (1926), Madame Thérèse (1956) und Rhum (1930) zu Cendrars' bekanntesten Romanen.  

Blaise Cendrars

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Bibliographie

Im Nagel & Kimche Verlag ist erschienen:
2011 Gold. Die fabelhafte Geschichte des Generals Johann August Suter. Aus dem Französischen von Yvan Goll. Mit einem Nachwort von Dieter Meier. Kollektion Nagel & Kimche, herausgegeben von Peter von Matt.

Zuletzt wurden auf Deutsch veröffentlicht (Auswahl):
1998 Auf allen Meeren (Bourlinguer, 1948)
1999 Am Mikrofon. Gespräche mit Michel Manoll (Blaise Cendrars vous parle..., 1952)
2000 Die Signatur des Feuers (L’homme foudroyé, 1945)
2002 Die rote Lilie (La main coupée, 1946)
2008 Rhapsodie der Nacht (Le lotissement du ciel, 1949)