A.L. Kennedy

© Peter-Andreas Hassiepen

A.L. Kennedy

A.L. Kennedy, 1965 im schottischen Dundee geboren, wurde bereits mit ihrem ersten Roman Einladung zum Tanz (2001) berühmt und zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen englischen Autorinnen. Sie wurde mit zahlreichen wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, 2016 den Heine-Preis. Kennedy lebt in London und unterrichtet kreatives Schreiben an der University of Warwick. Bei Hanser sind Das blaue Buch (Roman, 2012), Ein schlechter Sohn (Hanser-Box, 2014), Der letzte Schrei (Erzählungen, 2015) und Schreiben (Blogs & Essays, 2016) erschienen.


Bücher von A.L. Kennedy

Schreiben

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A.L. Kennedy

A.L. Kennedy ist eine der kühnsten Schriftstellerinnen der englischsprachigen Literatur. Ihre Sprache ist luzide, ihr Schreiben kompromisslos, aufregend und verstörend – aber auch ungemein ...

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Der letzte Schrei

Der letzte Schrei

A.L. Kennedy

A. L. Kennedy erzählt von Paaren, die sich nichts zu sagen haben – und damit nicht aufhören können. Die sich verachten, betrügen, verlassen. Die die Liebe suchen und im Sex versanden, oder ...

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Ein schlechter Sohn

Ein schlechter Sohn

A.L. Kennedy

Ein unbeschwerter Tag – Die Freunde Ronald und Jim verbringen ausgelassene Stunden im Schnee. Als Ronald auch noch bei seinem Kameraden übernachten darf, scheint das Glück für die Kinder ...

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A.L. Kennedy

Presse

"A. L. Kennedy ist Großbritanniens wichtigste Schrifstellerin. Aber mehr noch – eine, die es als ihre Aufgabe ansieht, sich einzumischen. ... Sie schreibt kompromisslos, denn sie ist eine scharfe Beobachterin der britischen Gesellschaft, eine gnadenlos kluge Analytikerin, und zurecht gilt sie als eine der kühnsten Schriftstellerinnen englischer Sprache." Katrin Deiß, ARD ttt – titel, thesen, temperamente, 17.07.16

"A. L. Kennedy ist eine Meisterin darin, romantische Sehnsüchte am schnöden Alltag abprallen zu lassen. ... Die Kollision emotionaler Zustände kann kaum jemand so entlarvend, sarkastisch und mitunter komisch inszenieren wie Kennedy, die inzwischen zu einer literarischen Marke geworden ist." Ulrich Rüdenauer, Süddeutsche Zeitung, 24.03.15

"Was den besonderen Sound ihrer Romane und Erzählungen ausmacht, sind die gemischten Gefühle ihrer Figuren, deren verworrene Wünsche, Impulse und Begierden, die in den Halbsätzen, Gedankensprüngen, Flashbacks und ungewiss vertropfenden Überlegungen und blitzhaften Einsichten ihrer inneren Monologe zutage treten." Sigrid Löffler, Deutschlandradio Kultur, 16.03.15

"A.L. Kennedy schreibt Romane, die existentiell berühren und erschüttern, die einem 'das Rückgrat öffnen', die immer nur von den großen Themen sprechen wollen, also von Angst, Schuld und Liebe und die mit jeder einzelnen Seite dorthin streben, wo wir alle gleich sind und wo es tief und süß und blutend ist." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.09.12

"Kennedy ist eine Meisterin des klaren, kalten Blicks auf die Spezies Mensch in ihrer ganzen Ausweglosigkeit. Meist sind ihre Figuren gefährdet, labil, voller Welt-, Lebens- und Selbstekel – und darin zum Teil irrwitzig komisch. Und natürlich sind sie – wer ist das nicht? – auf der Suche nach Liebe, Erlösung und Freiheit." Gabriele von Arnim, Tages Anzeiger

"Die schottische Erzählerin Alison Louise Kennedy ist eine furchtlose Autorin, eine Spezialistin für riskante Liebesgeschichten. Sie ist eine Meisterin im Erschaffen klaustrophobischer und obsessiver Welten. Stets geht es in ihren Romanen um Passionen, Verworfenheiten, Erlösungssehnsucht, Todesnähe. Sie spürt den unerklärlichen Seelenfinsternissen ihrer Figuren nach. Kennedys Plots sind immer hypnotisch, verdreht, schwierig, auf dunkle Art komisch – also tragikomisch – und sehr seltsam. Sie reißt den Leser mit durch die Kühnheit und Kraft ihrer Bilder, durch die helle Schärfe ihrer Sprache, voll Selbstironie und grimmigem Witz, voll sarkastischer Komik und schwarzem Humor. Es gibt in Kennedys Romanen und Erzählungen keine Helden und keine Schurken, denn letztlich liebt sie ihre Romanfiguren, wie abgründig, neurotisch und verstört sie auch immer sein mögen." Sigrid Löffler, Deutschlandradio Kultur, 29.08.12

Awards

2016 Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf

2015 "Schönsten deutschen Bücher"-Auszeichnung der Stiftung Buchkunst

2007 Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur

2007 Lannan Literary Award

2007 Saltire Society Scottish Book of the Year Award

1999 Scottish Arts Council Book Award

1995 Encore Award

1995 Saltire Society Scottish Book of the Year Award

Bibliographie

Im Carl Hanser Verlag erschienen
2012 Das blaue Buch. Roman. Aus dem Englischen von Ingo Herzke
2014 Ein schlechter Sohn (Hanser Box)
2015 Der letzte Schrei. Erzählungen. Aus dem Englischen von Ingo Herzke
2016 Schreiben. Edition Akzente. Aus dem Englischen von Ingo Herzke (ET: 26.09.2016)
                                              
Bisher auf Deutsch erschienen
2000 Gleißendes Glück. Roman
2001 Einladung zum Tanz. Roman
2001 Stierkampf. Prosa
2001 Ein makelloser Mann. Erzählungen
2002 Alles was du brauchst. Roman
2004 Also bin ich froh. Roman
2005 Paradies. Roman
2007 Day. Roman
2009 Was wird. Erzählungen