Alle Neuerscheinungen bei Hanser Berlin

Verlagsportrait

Die neue Berliner Adresse des Hanser Verlags ist ein quirliger Ort: Die Büros von Hanser Berlin liegen am Checkpoint Charlie, dem Ort der ehemaligen Konfrontation zwischen Ost und West. Wer hier auf der Kreuzung steht, hat hinter sich die Topographie des Terrors, vor sich Springer-Hochhaus und taz-Redaktion, ein wenig weiter im Süden das Jüdische Museum, links den Gendarmenmarkt, und rechts geht es nach Kreuzberg hinein. Hanser Berlin ist klar verortet – an einem offenen, vielschichtigen und kosmopolitischen Ort. Hier entsteht seit der Gründung im Januar 2012 unter Leitung der Verlagsleiterin Elisabeth Ruge ein so zeitgemäßes wie urbanes Verlagsprogramm, in dem sich Literatur und Sachbuch die Waage halten.

Hanser Berlin ist der Verlag bedeutender deutscher und internationaler Autoren: Der vielfach ausgezeichnete Ingo Schulze, Pulitzerpreisträger Richard Ford, Friedenspreisträger Péter Esterházy, und Jonathan Littell, der für sein Epos Die Wohlgesinnten mit dem Prix Goncourt und dem Grand Prix du Roman der Académie Française ausgezeichnet wurde – das sind nur einige der Namen, für die Hanser Berlin steht. Auch Lyrik hat bei Hanser Berlin einen festen Platz – im ersten Programm vertreten durch Jan Wagners Die Eulenhasser in den Hallenhäusern. Einen besonders intensiven und poetischen Roman legt Sandra Hoffmann mit Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist vor – einem von ganz wenigen Texten, die sich literarisch mit dem Thema Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen.

Neben den großen Namen ist bei Hanser Berlin auch Raum für Debütautoren. Die ersten sind im Herbst 2012 Robert Scheer mit seinen so bizarr-komischen wie hintergründigen Storys Der Duft des Sussita und Funny van Money mit ihrer hardknockin”˜ Gonzo-Reportage This is Niedersachsen und nicht Las Vegas, Honey.

Im Sachbuchressort verlegt Hanser Berlin unter anderem den großen US-amerikanischen Soziologen Richard Sennett und den britischen Russlandhistoriker Orlando Figes. Einen ersten Bestseller-Erfolg hatte der Verlag mit seinem allerersten Buch überhaupt – Philippe Pozzo di Borgos Autobiographie, die dem erfolgreichen französischen Film Ziemlich beste Freunde zugrunde lag.

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