Zum 100. Geburtstag von Max Frisch
Am 15. Mai 2011 wird Max Frischs 100. Geburtstag gefeiert. Sein Werk hat an Aktualität und Wirkungsmacht nichts verloren. Er gehört heute zu den meistgelesenen Schulbuchautoren, weil er die Lebensfragen, die sich jeder Mensch stellt, so verständlich und konkret in Geschichten gestaltet hat wie kaum ein Schriftsteller neuerer Zeit.
Biographisches
Max Frisch (1911-1991) studierte Germanistik, dann Architektur und wurde ab den fünfziger Jahren zu einem der bedeutensten deutschsprachigen Schriftsteller seiner Zeit. Er lebte in Rom, Berlin, Zürich und New York. Neben vielen Auszeichnungen erhielt er 1958 den Georg-Büchner-Preis.
Max Frisch: Die Schwierigen oder J'adore ce qui me brûle
Ein früher Roman von Max Frisch, der viele Jahre lang nicht mehr einzeln lieferbar war. Yvonne, Tochter aus gutem Haus, heiratet den Archäologen Hinkelmann. Als sie schwanger wird und er hilflos reagiert, verlässt sie ihn kurzerhand. Yvonne will in Zürich in der Schweiz unabhängig leben, gerät aber in eine schwierige Liebe zum jungen Künstler Jürg Reinhart ... Mehr über dieses Buch
Ingeborg Gleichauf: Jetzt nicht die Wut verlieren
In ihrer Biographie rekonstruiert Ingeborg Gleichauf Frischs Stationen in Zürich, Rom und Berlin, seine Auseinandersetzung mit seinen Freunden und seinen Geliebten, mit der Schweiz und der Politik. Klug und anschaulich erzählt sie von dem Mensch und dem Schriftsteller Frisch und zeigt, wie sehr die Schlüsselfragen in Frischs Werk unser heutiges Leben betreffen. Mehr über dieses Buch
Beatrice von Matt: Mein Name ist Frisch
Beatrice von Matt, Literaturkritikerin aus der Schweiz, hat den Schriftsteller über Jahrzehnte kritisch begleitet und die Arbeit an seinem Werk bis in die Gegenwart fortgeführt. Ihre Essays erzählen auch von persönlichen Begegnungen. Die letzte - ein langes Abschiedsgespräch auf Einladung des Autors - fand kurz vor Frischs Tod statt. Mehr über dieses Buch
