Preis der Leipziger Buchmesse: Die Nominierten stehen fest
Die 15 Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest.
In diesem Jahr reichten 131 Verlage insgesamt 480 Titel ein, die bis zur Leipziger Buchmesse 2011 erscheinen werden. Die siebenköpfige Kritikerjury nominierte jeweils fünf Autoren bzw. Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011. Mit Arno Geigers “Der alte König in seinem Exil” und Barbara Conrads Neuübersetzung von “Krieg und Frieden” sind zwei Titel aus dem Programm der Hanser Literaturverlage vertreten.
Die öffentliche Preisverleihung findet am Donnerstag, den 17. März 2011, 16.00 Uhr auf der Leipziger Buchmesse in der Glashalle statt.
Zum Preis der Leipziger Buchmesse
Der Preis der Leipziger Buchmesse wird 2011 zum siebten Mal verliehen. Die Auszeichnung ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. Dotiert ist er mit insgesamt 45.000 Euro. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner sind die Wochenzeitschrift DIE ZEIT und das Magazin buchjournal.
Vorsitzende der Jury ist die Publizistin Verena Auffermann. Sie arbeitet zusammen mit Johanna Adorján (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Dr. Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung), Dr. Martin Ebel (Tages-Anzeiger, Zürich), Dr. Eberhard Falcke (freier Literaturkritiker), Dr. Ingeborg Harms (freie Literaturkritikerin) und Dr. Adam Soboczynski (ZEIT).
Quelle: PM Preis der Leipziger Buchmesse
Kategorie "Belletristik"
Arno Geiger: Der alte König in seinem Exil
Arno Geiger erzählt in diesem tief berührenden Buch von seinem Vater, der trotz Alzheimerkrankheit mit Vitalität, Witz und Klugheit beeindruckt. Mehr über dieses Buch
Kategorie "Übersetzung"
Lew Tolstoi: Krieg und Frieden
"Barbara Conrads kluge und zugleich gründlich kommentierte Neuübersetzung, die in zwei wunderschönen Dünndruckbänden daherkommt, bietet die beste Gelegenheit, nachzuprüfen, was Somerset Maugham über 'Krieg und Frieden' schrieb: 'Zweifellos der größte Roman aller Zeiten.'" Wolfgang Schneider, Deutschlandradio Mehr über dieses Buch