Preis der Leipziger Buchmesse 2011 für Barbara Conrad
Barbara Conrad gewinnt den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie “Übersetzung”. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Neuübersetzung von Lew Tolstois “Krieg und Frieden”. In der Begründung der Jury heißt es: “Barbara Conrad hat Tolstois eigenwilligen erzählerischen Duktus herausgearbeitet und in lebendige deutsche Prosa übertragen. Mit ihren kundigen Kommentaren summiert sich das zu einer zweifach glänzenden Leistung: als Übersetzung des Werkes und als Unterrichtung über die Epoche, in der es spielt.”
Zum Preis der Leipziger Buchmesse
Die Auszeichnung ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. Dotiert ist er mit insgesamt 45.000 Euro. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner sind die Wochenzeitschrift DIE ZEIT und das Magazin buchjournal.
Vorsitzende der Jury ist die Publizistin Verena Auffermann. Sie arbeitet zusammen mit Johanna Adorján (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Dr. Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung), Dr. Martin Ebel (Tages-Anzeiger, Zürich), Dr. Eberhard Falcke (freier Literaturkritiker), Dr. Ingeborg Harms (freie Literaturkritikerin) und Dr. Adam Soboczynski (ZEIT).
Quelle: PM Preis der Leipziger Buchmesse
Kategorie "Übersetzung"
Lew Tolstoi: Krieg und Frieden
"Barbara Conrads kluge und zugleich gründlich kommentierte Neuübersetzung, die in zwei wunderschönen Dünndruckbänden daherkommt, bietet die beste Gelegenheit, nachzuprüfen, was Somerset Maugham über 'Krieg und Frieden' schrieb: 'Zweifellos der größte Roman aller Zeiten.'" Wolfgang Schneider, Deutschlandradio Mehr über dieses Buch