Peter Henisch erhält den Preis der Stadt Wien für Literatur
Der jährlich verliehene Preis der Stadt Wien für Literatur geht heuer an den Wiener Schriftsteller Peter Henisch. Die mit 8000,- Euro dotierte Auszeichnung wird im Herbst im Rahmen einer Gala verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen u.a. H.C. Artmann, Milo Dor, Erich Fried, Ilse Aichinger, Elfriede Jelinek, Erich Hackl oder Wolf Haas.
Peter Henisch, geboren 1947, studierte Philosophie, Psychologie, Geschichte und Germanistik, seit 1971 veröffentlicht er erzählende, lyrische und dramatische Texte. Werkauswahl: Die kleine Figur meines Vaters (1975), Pepi Prohaska Prophet (1986), Morrisons Versteck (1991). Mit seinen beiden letzten Romanen Die schwangere Madonna (2005) und Eine sehr kleine Frau (2007) war Peter Henisch auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Sein neuer Roman: Der verirrte Messias ist jetzt im Buchhandel erhältlich.
Peter Henisch: Der verirrte Messias
Dass ein junger Mann, der nach Israel fliegt, die Bibel liest, ist vielleicht nicht ungewöhnlich, doch dass er bei dieser Lektüre lacht, findet Barbara, die im Flugzeug neben diesem seltsamen Menschen sitzt, befremdlich. Da beginnt er, ihr die Passage, die er gerade gelesen hat, auf seine Weise zu erzählen, so, als wäre er dabei gewesen. Mehr über dieses Buch
Peter Henisch: Eine sehr kleine Frau
Mit einprägsamen Bildern erinnert sich Peter Henisch in diesem großen Roman an jene Frau, von der er gelernt hat, was sein weiteres Leben prägen sollte: das Erzählen. 1945 hörte Paul Spielmann auf Spaziergängen durch das zerbombte Wien Geschichten von seiner Großmutter... Mehr über dieses Buch