Leipziger Buchmesse 2013
Die Buchmesse findet vom 14. bis 17. März 2013 statt.
Die Leipziger Buchmesse ist ein Publikumsmagnet und zieht alljährlich Besucher aus ganz Deutschland an. Leipzig bietet eine einzigartige Verbindung von Messe und dem Lesefest “Leipzig liest”. Und gerade diese Mischung macht die Messe zum spannenden und abwechslungsreichen Erlebnis für jung und alt.
Das Motto lautet: vier Tage lang eintauchen in die faszinierende Welt der Literatur und spannende Neuerscheinungen, Autoren, Programme und Verlage entdecken. An allen Tagen ist für allgemeines Publikum und Fachbesucher geöffnet. Und die Autoren der Hanser Literaturverlage sind mittendrin.
Unseren Stand finden Sie in Halle 4, Stand B 106.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Autoren auf der Leipziger Buchmesse 2013 - Alle Termine
Zdenka Becker: Der größte Fall meines Vaters
Jede Woche besucht die Tochter ihren alten Vater, der in Erinnerungen an die Vergangenheit lebt - an seine Ehe mit einer schönen Kommunistin, an seine berufliche Laufbahn, die ihn vom einfachen Polizisten bis zum Polizeipräsidenten im Westen der Slowakei führte. Jetzt wünscht sich der Vater, dass die Tochter ein Buch über seinen größten Fall schreiben soll … Mehr über dieses Buch
Rena Dumont: Paradiessucher
Lenka ist 17 und träumt davon, in den Westen zu gehen. Als sie und ihre Mutter endlich ein Visum für zwei Wochen Deutschlandurlaub bekommen, ist klar: Sie werden nicht mehr zurückgehen. Dieses (fast) autobiografische Jugendbuch erzählt eine Geschichte von Flucht, Exil und dem Gefühl der Fremde – aber auch von der Sehnsucht nach Freiheit. Mehr über dieses Buch
Péter Esterházy: Esti
"Vor einigen Jahren hat Péter Esterházy den guten alten Familienroman neu erfunden. Nun sein neuer Geniestreich: eine Autobiographie, wie es noch keine gegeben hat. Schwindlig werden könnte einem vor Vergnügen über beinahe jeden Satz." Wolfgang Herles, ZDF das blaue sofa Mehr über dieses Buch
Aris Fioretos: Die halbe Sonne
Die Geschichte eines griechischen Vaters, rückwärts erzählt - vom Tod auf der Pflegestation bis zurück in die Zeit vor dem ersten Kind, als der Vater noch kein Vater war. Mit Liebe und literarischem Witz beleuchtet Aris Fioretos die Beziehung zwischen einem Vater und einem Sohn. Eine Hommage an einen geliebten Menschen, dessen Leben von einem Geheimnis geprägt war. Mehr über dieses Buch
Olga Flor: Die Königin ist tot
"Es ist eine bedrückende Welt, die Flor entwirft, in der Macht und Sex, Medien und Politik eng miteinander verwoben sind. (...) Mit der Lakonie und Trockenheit ihrer Ich-Erzählerin kommt Olga Flor Elfriede Jelinek genauso nahe wie William Shakespeare." Wolfgang Huber-Lang, Austria Presse Agentur Mehr über dieses Buch
Florian Freistetter: Der Komet im Cocktailglas
„Florian Freistetter [hat] hier ein wunderbares Einsteigerbuch geschrieben, das es leicht macht, sich in unser heutiges astronomisches Weltbild einzulesen.“ Gerrit Stratmann, Deutschlandradio Kultur Mehr über dieses Buch
Hanno Charisius, Richard Friebe, Sascha Karberg: Biohacking
Bislang war Genforschung Profiwissenschaftlern vorbehalten. Diese Zeiten sind vorbei, meinen die Wissenschaftsjournalisten Hanno Charisius, Richard Friebe und Sascha Karberg. Sie bauten mit einem Mini-Budget ein eigenes Labor auf, analysierten ihre Erbanlagen und hantierten sogar mit potenziell gefährlichen Genen. Mit ihrem zweijährigen Selbstversuch stiegen sie ein in die Welt der »Biohacker« und trafen die Pioniere dieser neuen Amateurforschungs-Bewegung. Mehr über dieses Buch
Ralf Fücks: Intelligent wachsen
Während alle Welt nach „Wachstum“ ruft, leuchten die ökologischen Warnsignale dunkelrot: Klimawandel, Wasserkrise und die Verknappung fruchtbarer Böden. Müssen wir uns also vom Wirtschaftswachstum verabschieden? Ralf Fücks weist mit seinem Buch einen dritten Weg: den Aufbruch in die ökologische Moderne. Mehr über dieses Buch
Andrea Hirata: Die Regenbogentruppe
Die Schüler der „Regenbogentruppe“ – Söhne und Töchter von Fischern und Minenarbeitern auf Belitung, Indonesien, – wollen nicht eine einzige Unterrichtsstunde verpassen, denn für sie ist die Schule die einzige Möglichkeit, der Armut zu entkommen. Wie Khaled Hosseini in „Drachenläufer“ verarbeitet Andrea Hirata zugleich seine eigene bewegende Geschichte und eröffnet uns dabei tiefe Einsichten in ein zerrissenes Land. Mehr über dieses Buch
Louis Jensen: 33 Cent - um ein Leben zu retten
Kann ein Einzelner mit Idealismus und Engagement die Armut in der Welt bekämpfen? Als der Erzähler dieser Geschichte erfährt, dass man nur 33 Cent täglich braucht, um das Leben eines afrikanischen Kindes zu retten, beschließt er zu handeln. Ein wichtiges Jugendbuch über Gerechtigkeit und den Mut zu helfen. Mehr über dieses Buch
Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden
Reinhard Jirgl, einer der wichtigsten Autoren der Gegenwartsliteratur in Deutschland, erzählt in unvergesslichen Bildern von Gier und Gewalt, Unterdrückung und Krieg, Leben und Tod. Was wie eine düstere Science-Fiction-Vision klingt, ist ein grandioser Roman über die uralte Frage von Emigration und Heimkehr. Mehr über dieses Buch
Florian Kessler: Mut Bürger
Florian Kessler erklärt, weshalb es genau jetzt dringend Not tut, politische Anliegen selbst auf die Straße zu tragen. Er nimmt uns mit zu den Parkschützern von Stuttgart, den Anti-Nazi-Demonstranten von Dresden und den Bauern von Gorleben; er führt Gespräche mit passionierten Demo-Experten. Seine Beobachtungen und Ratschläge treffen den Nerv des neuen Mutbürgertums und laden ein zum Selber-Demonstrieren. Mehr über dieses Buch
Martin Krauß: Der Träger war immer schon vorher da
Als Geburtsstunde des Alpinismus gilt die Erstbesteigung des Mont Blanc 1786. Seither besteht die Geschichte des Bergsteigens aus einer Chronik der Erstbesteiger und ihres Ringens mit den höchsten Gipfeln. Aber neben dieser offiziellen Geschichte gibt es eine andere - denn vor den Erstbesteigern waren andere da: Bauern, Schmuggler, Fluchthelfer, Hirten. Martin Krauß erzählt die Kulturgeschichte des Alpinismus neu, mit verblüffenden Funden aus der Schweiz. Mehr über dieses Buch
Björn Kuhligk: Die Stille zwischen null und eins
In seinem neuen Gedichtband verlässt Björn Kuhligk die Großstadt und wendet sich der Natur zu. Selbstverständlich schreibt dieser für seine bewussten Stilbrüche und funkensprühenden Kurzschlüsse bekannte Dichter keine ungebrochene Naturlyrik, doch gestattet er sich hier einen ganz gelassenen und berührenden Ton: „Ich stand im Sand, sah / auf die Linie und telefonierte zwei, drei Möwen nach / ich war komplett“. Mehr über dieses Buch
Günter Kunert: Tröstliche Katastrophen
Einer der bedeutendsten literarischen Essayisten in Deutschland legt ein Buch für krisengeplagte Zeitgenossen vor, das einen starken Trost bereithält: Es kann alles noch viel schlimmer kommen. Kaum einer beobachtet die Fallstricke von Politik und Liebe, Fortschritt und Untergang so genau und so witzig wie Günter Kunert. Mehr über dieses Buch
Birk Meinhardt: Brüder und Schwestern
"Ein geradezu unverschämt gut lesbares Buch, das in mancherlei Hinsicht Tellkamps 'Turm' Konkurrenz macht ... So lebensprall, mit so viel Liebe fürs sprechende Detail, mit so einem ausgeprägten Gespür für Sprache ist bisher noch nicht über die "mächtige Dreieinigkeit aus Heuchelei, Phrasendrescherei und Schurigelei" in der DDR geschrieben worden." Knut Cordsen, BR.de Mehr über dieses Buch
Reinhard Michl, Christine Knödler (Hrsg.): Schnurren und Kratzen - Geschichten von Katzen
Über Katzen gibt es viel zu sagen. Christine Knödler und Reinhard Michl haben in diesem prachtvoll illustrierten Buch eine unkonventionelle Auswahl von Geschichten, Gedichten und Aphorismen zusammen getragen. Hier kommen Katzenliebhaber jeden Alters auf ihre Kosten. Mehr über dieses Buch
Andreas Möller: Das grüne Gewissen
„Wie weit die Entfremdung [von der Natur] bereits vorangeschritten und wie unerschütterlich gleichzeitig unser Bedürfnis ist, genau das Gegenteil zu glauben, zeigt auf eindrucksvolle Weise das Buch von Andreas Möller. Dieses Buch öffnet einem die Augen.“ Melanie Mühl, Frankfurter Allgemeine Zeitung Mehr über dieses Buch
Matthias Nawrat: Wir zwei allein
"Matthias Nawrat skizziert einen Liebeskosmos, der einnimmt und berührt. Der Autor schafft es, Präzision mit Poesie zu verknüpfen. Noch selten hat ein Debütant so wenige Zeilen gebraucht, um einen Charakter derart lebendig darzustellen. Matthias Nawrat ist, daran besteht überhaupt kein Zweifel, ein begabter Autor." Sandra Leis, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag Mehr über dieses Buch
Daniel Odija: Auf offener Straße
"Odija erzählt von denjenigen, die stehen geblieben oder gefallen und nicht mehr hochgekommen waren: im wohl wichtigsten polnischen Roman der letzten Dekade. In kurzen Sequenzen, ein bis zwei, höchstens drei Seiten lang; lakonisch, eindringlich, verstörend und von einer nie aufgesetzten, nie kitschigen Poesie." Mathias Schnitzler, Frankfurter Rundschau Mehr über dieses Buch
Julya Rabinowich: Die Erdfresserin
"Mit 'Die Erdfresserin' kritisiert Julya Rabinowich die Abschottungspolitik Europas scharf und gleichzeitig poetisch. Nach den Büchern 'Spaltkopf' und der 'Herznovelle' beweist Rabinowich ein weiteres Mal, wie spielerisch der bittere Ernst des Lebens beschrieben werden kann." Elisabeth Gollackner, FM4 Mehr über dieses Buch
Martin Schäuble: Zwischen den Grenzen
Martin Schäuble hat Israel und Palästina zu Fuß von den Golanhöhen bis ans Rote Meer durchquert. In seinem lebendigen Reisebericht erzählt er, wie sich die Menschen dort ihr Leben unter ständiger Bedrohung im Nahost-Konflikt eingerichtet haben. "Das Buch gibt einen spannenden Einblick in das Leben und zeigt, warum es für Israelis und Palästinenser so schwierig ist, Frieden zu finden." 3sat Kulturzeit Mehr über dieses Buch
Frank Sieren: Geldmacht China
Chinas Wachstumsstory ist einmalig. Jetzt versuchen die Chinesen, ihre eigene Währung, den Yuan, als Zahlungsmittel auf einer Höhe mit Euro, Dollar und Yen zu etablieren. Diese Entwicklung gewinnt an Fahrt, denn die Konkurrenten sind angeschlagen. Frank Sieren beschreibt, wie die Chinesen die Schwäche des Westens gezielt nutzen, um den Aufstieg der neuen Weltwährung zu forcieren – und was das für uns, unsere Finanzplätze und unsere Unternehmen bedeutet. Mehr über dieses Buch
Antje Vollmer, Lars-Broder Keil: Stauffenbergs Gefährten
Das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wird vor allem mit dem Namen Stauffenberg verbunden. Viele andere der damals beteiligten Widerständler haben im Vergleich dazu bis heute nicht die ihnen gebührende Würdigung erfahren. Dabei wären ohne ihren Einsatz die Planung und der Versuch eines Staatsstreichs nicht möglich gewesen. In zehn Porträts stellen die Autoren einige dieser Widerstandskämpfer vor und beschreiben deren Handeln und Beweggründe. Mehr über dieses Buch
Jan Wagner: Die Eulenhasser in den Hallenhäusern
Rom - nach Goethe kann hier kein Dichter mehr unbefangen Gedichte schreiben. Der Weg, den Jan Wagner gewählt hat, um die Tradition für sich als Inspirationsquelle nutzbar machen zu können, zeigt ihn als phantastischen Spieler: Er hat drei Poeten erfunden, die für ihn hemmungslos Elegien aufs Papier werfen, sich lustvoll in das Korsett der Anagrammdichtung schnüren oder in der handfesten Sprache eines Bauern schwelgen. Mehr über dieses Buch
Stefanie Waske: „Nach Lektüre vernichten!“
Herbst 1969: Mit Willy Brandt stellt die SPD zum ersten Mal den Kanzler der Bundesrepublik. Ein hochrangiger Mitarbeiter beim BND kündigt seine Stelle, weil er der neuen Regierung nicht mehr vertraut. Finanziert von CDU und CSU sowie großzügigen Gönnern aus der Wirtschaft gründet er einen eigenen Nachrichtendienst. Bis in die 1980er Jahre nutzt die Union seine Dienste, um sich aus dem Ausland geheime, brisante Informationen zu beschaffen. Mehr über dieses Buch