Karl-Markus Gauß erhält Großen Salzburger Kunstpreis
Der Große Kunstpreis des Landes Salzburg für Literatur 2009 in Höhe von 15.000 Euro geht an Karl-Markus Gauß. Die Jury lobte Gauß als “wachen Beobachter österreichischer wie europäischer Verhältnisse”
“Mit diesem Preis ehrt das Land Salzburg einen bedeutenden österreichischen Schriftsteller und eine herausragende Figur des europäischen Geisteslebens”, heißt es in der Begründung der Jury.
Vielfacher Preisträger
Der 1954 in Salzburg geborene Karl-Markus Gauß ist bereits vielfacher Preisträger. So erhielt er beispielsweise 1994 den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik, 1998 den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (für Ins unentdeckte Österreich), 2001 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln, 2004 den René-Marcic-Preis, 2005 den Manès-Sperber-Preis und 2007 den Mitteleuropa-Preis des “Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa”.
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 04.08.2009
Karl-Markus Gauß: Die fröhlichen Untergeher von Roana
Karl-Markus Gauß ist berühmt für seine Kunst der Reisereportage. Nun ist er aufs Neue aufgebrochen, um uns "das Staunen über Europa zu lehren" (FAZ). In Schweden traf er auf selbstbewusste junge Assyrer, verfolgte Christen aus dem Orient, die einst fliehen mussten, sich nun erfolgreich in ihrer neuen Heimat behaupten und zugleich davon träumen, die alte wiederzugewinnen. Mehr über dieses Buch
Karl-Markus Gauß: Zu früh, zu spät
Worum es in diesem Buch geht? Karl-Markus Gauß schreibt vom Irak-Krieg und von den Illusionen seiner aus der Wojwodina nach Amerika ausgewanderten Verwandten; er berichtet von profitablen Spermabanken und räsoniert über uralte Menschheitsfragen; er forscht seinem Vater nach, der "großen Portalfigur des Scheiterns in meinem Leben"... Mehr über dieses Buch
Karl-Markus Gauß: Die versprengten Deutschen
Elektrenai, 1962 als "erste atheistische Stadt der Sozialistischen Sowjetrepublik Litauen" aus dem Boden gestampft; Smolník, die mittelalterliche Bergbaustadt im Süden der Slowakei; Kudrjawka, eine vergessene Containersiedlung im ukrainischen Niemandsland: drei Orte in Osteuropa, drei Schauplätze deutscher Geschichte und Gegenwart. Mehr über dieses Buch
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