Johann-Beer-Literaturpreis an Paulus Hochgatterer
Paulus Hochgatterer wurde am Mittwoch, 3. November, in Linz mit dem Johann-Beer-Literaturpreis der Deutschen Bank und der Ärztekammer für Oberösterreich ausgezeichnet.
Paulus Hochgatterer erhält den mit 7.000 Euro dotierten Preis für seinen Roman „Das Matratzenhaus“ (Deuticke, 2010).
Der Beer-Preis wird alljährlich an literarische Arbeiten vergeben, die ästhetisch wie inhaltlich in herausragender Weise von den Unwägbarkeiten des Lebens und vom Umgang mit existenziellen Anforderungen und Nöten erzählen. Die Jury besteht aus dem Schriftsteller Gustav Ernst, der Publizistin und Übersetzerin Karin Fleischanderl (beide geben die Literaturzeitschrift „Kolik“ heraus) und einem/einer Gastjuror/in.
Paulus Hochgatterer, geboren am 16. Juli 1961 in Amstetten, lebt als Psychiater und Schriftsteller in Wien.
Er studierte Medizin und Psychologie an der Universität Wien, war als Facharzt für Psychiatrie und Neurologie des Kinder- und Jugendalters am Neurologischen Krankenhaus Rosenhügel in Wien tätig. Seit 2007 steht Hochgatterer der neu gegründeten Kinder- und Jugendpsychiatrie in Tulln als Primar vor.
Paulus Hochgatterer ist Autor von vielfach preisgekrönten erzählerischen Werken, die auf den beruflichen Erfahrungen des Autors als Psychiater basieren und deren Protagonisten häufig psychisch Kranke und Außenseiter sind. Bei Deuticke sind u.a. erschienen: Über Raben (Roman, 2002), Eine kurze Geschichte vom Fliegenfischen (Erzählung, 2003), Die Süße des Lebens (Roman, 2006) und Das Matratzenhaus (Roman, 2010).
Foto: © Deuticke Verlag / Ekko von Schwichow
Paulus Hochgatterer: Das Matratzenhaus
Frühlingsidylle in Furth am See, einer Kleinstadt in Österreich. Doch damit ist es mit einem Schlag vorbei, als eine rätselhafte Serie von Kindesmisshandlungen die Bewohner der Stadt in Unruhe versetzt. Der Psychiater Raffael Horn und Kommissar Ludwig Kovacs versuchen fieberhaft, den Täter zu finden, bevor die Sache noch weiter eskaliert. Mehr über dieses Buch