Italienischer Literaturpreis an Veit Heinichen

Premio Azzeccagarbugli für "Die Ruhe des Stärkeren"

Der Kriminalroman “Die Ruhe des Stärkeren” (La calma del più forte) des in Triest lebenden Autors Veit Heinichen wird im Oktober als bester fremdsprachiger Roman mit dem renommierten italienischen Preis für Kriminalliteratur prämiert.

Bereits zum sechsten Mal vergeben die Provinz Lecco und der Verband junger Industrieller der Lombardei in diesem Jahr den Premio Azzeccagarbugli, die Verleihung findet im Oktober in der Villa Greppi in Monticello Brianza (Lecco) statt.
Für Veit Heinichen ist es der dritte Literaturpreis, den seine Bücher in Italien erhalten – bis dato ist dies keinem anderen fremdsprachigen Autor gelungen. 2003 wurde Heinichens “Die Toten vom Karst” als einer der drei besten italienischen Kriminalromane des Jahres mit dem Premio Franco Fedeli ausgezeichnet. Ein Jahr später erhielt er für Tod auf der Warteliste den Premio Franco Fedeli.

Veit Heinichen, 1957 in Süddeutschland geboren, lebt seit vielen Jahren in Triest. 2001 erschien bei Zsolnay sein erster Roman mit Commissario Proteo Laurenti, “Gib jedem seinen eigenen Tod”. Seither sind fünf weitere Proteo-Laurenti-Romane erschienen, die in viele Sprachen übersetzt, international prämiert und mit großem Erfolg für die ARD verfilmt wurden. Zuletzt brachte Zsolnay “Die Ruhe des Stärkeren heraus” (2009).

Veit Heinichen: Die Ruhe des Stärkeren
Veit Heinichen: Die Ruhe des Stärkeren

Als Commissario Proteo Laurenti nachts von einer EU-Sicherheitskonferenz nach Triest zurückkehrt, wird im selben Zug der Tierpräparator Marzio Manfredi ermordet. Die Ermittlungen belasten Laurenti zusätzlich, denn die Zeremonie zur Erweiterung der Schengen-Zone erfordert seine ganze Konzentration. Mehr über dieses Buch