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David Grossman: "Eine Frau flieht vor einer Nachricht"
David Grossman hat sein Buch “Eine Frau flieht vor einer Nachricht” im Literaturhaus Salzburg vorgestellt. In dem Buch erzählt eine Frau von ihrer Liebe zu zwei Männern, von ihren Kindern, von Wut und Zärtlichkeit, Verzweiflund und Leidenschaft. Ein Roman, in dem sich die großen existentiellen Fragen in den kleinen Erlebnissen des Alltags spiegeln, das Politische im Privaten, das Ich im Anderen. Ein mitreißendes, unvergessliches Buch.
Mein Buch für das Leben
Was fehlt dir zum Glück? Worauf könntest du verzichten? Worauf ich mich in meinem Leben freue? Die Antwort gibst DU! Auf der Leipziger Buchmesse zeigen uns Annika Reich, Bart Moeyaert und Sybille Hein ihre Antworten. Dieses aufwendig gestaltete Eintragebuch ist weit mehr als ein gewöhnliches Tagebuch, es ist ein wunderbares Geschenk für jeden Anlass in zeitlos eleganter Aufmachung.
Henning Mankell: "Der Feind im Schatten" | Lesung
Henning Mankell und Axel Milberg baten Wallander zum letzten Tanz.
In den Rheinparkhallen in Köln war das Publikum der lit.COLOGNE von den Erzählungen Henning Mankells und der Lesung von Axel Milberg aus “Der Feind im Schatten” fasziniert. Sehen Sie hier die schönsten Ausschnitte aus dem Gespräch und der Lesung.
Norbert Gstrein liest aus "Das Handwerk des Tötens"
Ein großer Roman über die jüngeren Balkankriege. Erzählt wird die Geschichte des Journalisten Christian Allmayer, der bei einem Hinterhalt im Kosovo ums Leben kommt. Der verhinderte Schriftsteller Paul nimmt das zum Anlass, einen Roman über Leben und Tod des Journalisten zu schreiben. Auf dessen Spuren fährt er durch Kroatien und Bosnien, um sich inmitten der immer noch sichtbaren Verwüstungen ein Bild von der Arbeit eines Kriegsberichterstatters zu machen.
Paulus Hochgatterer liest aus "Das Matratzenhaus"
Das kleine, dunkle Universum des Paulus Hochgatterer auf der litCOLOGNE 2010: Zum zweiten Mal ermitteln Psychiater Horn und Kommissar Kovacs in “Das Matratzenhaus” in einer fadenscheinigen Idylle. Unmöglich, dieses Buch aus den Händen zu legen. “Es gibt viele Ebenen, auf denen sich dieser ungemein dichte, sorgfältig komponierte Roman lesen lässt Was sein Werk vermittelt, ist ein geschärftes Bewusstsein dafür, wie fragil die Scharniere sind, die das Innerste in Zaum halten.” Felicitas von Lovenberg, FAZ.
Henning Mankell im Interview
Wallander ist wieder da! Im Gespräch mit Oliver Preusche erzählt Henning Mankell, warum es einen neuen und letzten Wallander gibt, wie er vor zwanzig Jahren auf die Figur gekommen ist und welche drei Gemeinsamkeiten er mit Wallander hat. “Der Feind im Schatten” hat einen realen Hintergrund aus den 80er Jahren, im Interview erfahren Sie die Geschichte.
David Grossman über "Eine Frau flieht vor einer Nachricht"
David Grossman stellt sein neues Buch “Eine Frau flieht vor einer Nachricht” im Verlag vor. Eine Frau erzählt: von ihrer Liebe zu zwei Männern, von ihren Kindern, von Wut und Zärtlichkeit, Verzweiflund und Leidenschaft. Ein Roman, in dem sich die großen existentiellen Fragen in den kleinen Erlebnissen des Alltags spiegeln, das Politische im Privaten, das Ich im Anderen. Ein mitreißendes, unvergessliches Buch.
Wallander ist wieder da!
Dieser neue Wallander-Thriller führt direkt in den Kalten Krieg und in die schwedische Nachkriegsgeschichte. Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, gewährt dem Kommissar brisante Einblicke in eine politische Affäre: Fremde U-Boote drangen in den achtziger Jahren mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, wurden aber nie identifiziert.
Roger de Weck über "Nach der Krise. Gibt es einen anderen Kapitalismus?"
Die Krise war nicht nur eine Krise des Finanzsystems, sie war eine der Wirtschaftsführer, der Politik und der Medien und sie offenbarte eine Wertekrise. Der international renommierte Journalist Roger de Weck analysiert in seinem Buch die Ursachen des Debakels und zeigt Wege auf, die zerstörerischen Kräfte und Mechanismen zu bannen und fragt nach den Möglichkeiten einer Neuordnung. Roger de Weck im Gespräch mit Joschka Fischer (Bundesaußenminister a. D.).
Annika Reich liest aus "Durch den Wind"
Vier Frauen, Mitte Dreißig, in Berlin: Yoko, Friederike, Alison und Siri sind auf der Suche nach der Liebe und nach dem richtigen Leben. Und alle vier hadern mit sich, weil sie Angst vor dem Scheitern haben. Haben die Alten etwa mehr Mut als die jungen Leute? Annika Reich erzählt mit Witz und Melancholie, mit Intelligenz und Genauigkeit von einer Generation, die das Neue will und vor den alten Fragen steht.
Arno Geiger liest aus "Alles über Sally"
Alfred und Sally sind schon reichlich lange verheiratet. Das Leben geht seinen Gang, allzu ruhig, wenn man Sally fragt. Als Einbrecher ihr Vorstadthaus in Wien heimsuchen, ist plötzlich nicht nur die häusliche Ordnung dahin: In einem Anfall von trotzigem Lebenshunger beginnt Sally ein Verhältnis mit Alfreds bestem Freund. Und Alfred stellt sich endlich die entscheidende Frage: Was weiß ich von dieser Frau, nach dreißig gemeinsamen Jahren?
Arno Geiger im Interview
Arno Geiger spricht über seinen neuen Roman “Alles über Sally. Der international gefeierte Buchpreisträger aus Österreich, schreibt noch einmal den großen Roman vom Liebesverrat. Eine Geschichte von Ehe und Liebe in unserer Zeit. Alfred und Sally sind schon reichlich lange verheiratet. Das Leben geht seinen Gang, allzu ruhig, wenn man Sally fragt. Als Einbrecher ihr Vorstadthaus in Wien heimsuchen, ist plötzlich nicht nur die häusliche Ordnung dahin…
Annika Reich im Interview
Und wann geht es los, das richtige Leben?
Annika Reich im Gespräch mit Oliver Preusche über ihr neues Buch “Durch den Wind”.
Über vier Freundinnen in Berlin auf der Suche nach der Liebe und dem richtigen Leben. Jetzt, wo sie doch schon Mitte dreißig sind, muss es endlich losgehen. Alle vier hadern mit sich, weil sie Angst haben vor dem Scheitern.
Milena Moser im Interview
Alle wollen dasselbe. Und alle haben es in der Schublade versteckt.
Milena Moser spricht im Interview über ihren neuen Roman “Möchtegern”, in dem die Schweiz den SchreibStar in einer Castingshow sucht. Wie viel von Milena Moser steckt in der bekannten Schriftstellerin und Jurorin Mimosa Mein und was versteckt sich hinter “Möchtegern”? Das und mehr erfahren Sie im Interview.
Mathias Nolte liest aus "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen"
Charlotte Pacou, genannt Charlie, hat das ehemalige Büro eines Privatdetektivs in Berlin gemietet, ohne jede Absicht, sich in diesem Metier zu versuchen. Doch als es an der Tür klopft und plötzlich Daniel Baum vor ihr steht, nimmt sie, ohne genau zu wissen, warum, seinen Auftrag an, nach dem verschwundenen Gemälde “Louise im blauweiß gestreiften Leibchen” zu suchen.
Elfriede Hammerl liest aus "Alles falsch gemacht"
Elfriede Hammerls Kolumnen, die seit 25 Jahren in der Zeitschrift “profil” in Österreich erscheinen, sind mittlerweile ein Stück Zeitgeschichte; mit großem Engagement für sozial Benachteiligte und Randgruppen – wie zum Beispiel die Spezies Frau – kommentiert die Autorin darin mit Humor Szenen aus unserem Alltag.
Sabine Scholl liest aus "Giftige Kleider"
Der erste Fall der Serie Fashion Victims – das Opfer starb im Dirndlkleid.
Gina Sonnenfels, Ex-Model und Ex-Modejournalistin aus Österreich, lebt in Berlin und hilft mit ihren Szene-Kenntnissen aus der Welt der Mode gelegentlich einem Freund bei der Berliner Polizei. Der neue Fall ist brisant: Eine Mitarbeiterin der Österreichischen Botschaft wird während der Touristikmesse tot aufgefunden – in ihrem Dirndlkleid. Rasche Aufklärung zur Abwendung von Imageschäden tut not.
Milena Moser liest aus "Möchegern"
Komisch, schräg und hinreißend – der neue Roman von Milena Moser.
Lange hat sich die erfolgsverwöhnte Schriftstellerin Mimosa Mein dem Medienbetrieb entzogen. Ihre Romane haben ihr allerdings den Ruf eingetragen, das Leben eines mondänen und zügellosen Vamps zu führen. Überrumpelt sagt sie zu, als sie angefragt wird, in der Jury der Sendung “Die Schweiz sucht den SchreibStar” mitzuwirken.
Andrea Winkler liest aus "Drei, vier Töne, nicht mehr"
Andrea Winkler zählt zu den am meisten beachteten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation in Österreich. In ihrem neuen Roman setzt eine Frau elf Mal an, sich zu erinnern. Sie leidet an dem Verlust eines geliebten Menschen, an einer heftigen Verletzung und einem Abschied, der nicht stattgefunden hat. Gerade diese Erschütterung und die Angst, sich selbst verloren zu gehen, werden zum Motor ihrer Erinnerungen, die von den Begegnungen geblieben sind.
Buchtrailer "Alles Fleisch ist Gras"
Die Umwandlung des Bösen in Gartenerde. Durch einen Sturz über die Stiege stirbt Roland Mathis, der widerwärtige Schnüffler, der Anton Galba und seine heimliche Geliebte mit ihrem Verhältnis erpresst hatte. In Panik lässt Galba, Leiter der Abwasserreinigungsanlage Dornbirn, die Leiche im Häcksler verschwinden. Christian Mähr erzählt in diesem bitterbösen Krimi aus Österreich von Moral und Mordlust in der Kleinstadt.
Roberto Bolaño ganz nah
“Für den wirklichen Schriftsteller sind Bücher die einzige Heimat, Bücher, die auf Regalen stehen oder in seiner Erinnerung.” Roberto Bolaño in Literatur und Exil.
Literatur von einem anderen Planeten. Roberto Bolaños posthum erschienener Roman “2666” über die unaufgeklärte Mordserie an Frauen in Mexiko ist eine atemberaubende Reise ins finstere Herz der modernen Welt.
Herta Müller liest aus "Atemschaukel"
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. “Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15º C.” So beginnt ein junger Mann den Bericht über seine Deportation in ein Lager nach Russland.
Die Literaturnobelpreisträgerin liest aus ihrem aktuellen Roman “Atemschaukel”.
Michael Köhlmeier liest aus "Mitten auf der Straße"
Michael Köhlmeiers Erzählungen beginnen oft mit einem schlichten, ganz einfachen Satz, und doch ist man sofort mittendrin: “Ich hatte einen Fehler begangen, einen empfindlichen.” Es geht in diesen Geschichten nicht um die ganz großen Themen, es geht um das, was nebenbei und zwischendurch passiert.
Arno Geiger liest aus "Es geht uns gut"
Philipp Erlach hat das Haus seiner Großmutter in der Wiener Vorstadt geerbt, und die Familiengeschichte, von der er definitiv nichts wissen will, sitzt ihm nun im Nacken. Arno Geiger erzählt sie, als sei sie gegenwärtig: Von Alma und Richard, die 1938 gerade Ingrid bekommen und nichts mit den Nazis zu tun haben wollen.
Arno Geiger hat für “Es geht uns gut” 2005 den ersten Deutschen Buchpreis bekommen.
Rüdiger Safranski liest aus "Goethe & Schiller. Geschichte einer Freundschaft"
Ihre Freundschaft ist eine Sternstunde des deutschen Geistes: Friedrich Schiller bringt seine Dramen mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Johann Wolfgang von Goethe erlebt durch Schiller in Weimar seine zweite Jugend. Dennoch ist ihre gemeinsame Geschichte nicht frei von Konflikten. In Berlin hat Rüdiger Safranski aus seinem Buch “Goethe & Schiller. Geschichte einer Freundschaft” gelesen.
Rüdiger Safranski im Interview - "Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft"
Wie unterscheiden sich Goethe und Schiller von ihren Denkansätzen und wer wäre heute der beste Freund von Rüdiger Safranski? Goethe oder Schiller? Oliver Preusche spricht mit Rüdiger Safranski über sein aktuelles Buch “Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft”.
Friedrich Achleitner liest Auszüge aus seinen Werken
Als Mitglied der legendären Wiener Gruppe zertrümmerte Friedrich Achleitner die Mythen der traditionellen Poesie, als Architekturkritiker warnte er vor Zerstörung und Spekulation, und als Architekturhistoriker katalogisiert er ganz Österreich. Bei zehnseiten liest er Auszüge aus seinen Werken.
Elke Heidenreich und Bernd Schroeder präsentieren ihren neuen Roman "Alte Liebe"
Elke Heidenreich und Bernd Schroeder lesen auf dem Harbour Front Literaturfestival Hamburg aus ihrem neuen Buch “Alte Liebe” und verraten, wie sie es zusammen geschrieben haben. In umwerfenden Dialogen erzählen die beiden die Geschichte eines Ehepaars, in der sich eine ganze Generation wiedererkennen kann. Komischer sind die Szenen einer Ehe noch nicht erzählt worden.
Ilija Trojanow, Juli Zeh: "Angriff auf die Freiheit"
Niemals würden Sie es anderen Menschen erlauben, in Ihren privaten Sachen zu schnüffeln, Sie zu bespitzeln oder zu belauschen. Was aber, wenn diese anderen Menschen den Staat oder die Wirtschaft repräsentieren? Ist Ihnen die totale Überwachung dann egal? Ilija Trojanow und Juli Zeh diskutieren mit Wilfried F. Schoeller auf dem Erlanger Poetenfest 2009. Eine Diskussion über das bestürzende Panorama des Staatsmisstrauens in seine Bürger und die europäischen Perspektiven des gläsernen Menschen in Konsumgesellschaft und Überwachungsstaat.
"Das Leben der Wünsche"
Stellen Sie sich vor, Ihre geheimsten Wünsche würden wahr. Die innersten, dunklen. Die Wünsche, von denen Sie selbst bisher nichts ahnten. Kennen Sie Ihre geheimsten Wünsche? Sehen Sie hier den Anfang von Jonas Geschichte und seinem Leben der Wünsche. Thomas Glavinic erzählt in seinem neuen Roman unverwechselbar und suggestiv die Geschichte eines ganz normalen Mittdreißigers, der eines Tages das bekommt, was er sich wünscht. Und noch ein bisschen mehr.
Elke Heidenreich und Bernd Schroeder lesen aus "Alte Liebe"
Elke Heidenreich und Bernd Schroeder stellen ihr Buch “Alte Liebe” vor. In umwerfenden Dialogen erzählen sie die Geschichte eines Ehepaars. Komischer sind die Szenen einer Ehe noch nicht erzählt worden.
Alte Liebe rostet nicht. Aber die Zeit ist an Lore und Harry nach 40 Jahren Ehe nicht spurlos vorbeigegangen. Die leidenschaftliche Lore hat Angst, bald mit dem frisch pensionierten Harry untätig im Garten zu sitzen.
Vladimir Vertlib liest aus "Am Morgen des zwölften Tages"
Astrid Heisenberg und ihr Großvater haben auf sehr unterschiedliche Weise eine enge Beziehung zum Orient. Astrid hat eine Schwäche für orientalische Männer. Doch der Vater ihrer mittlerweile 19-jährigen Tochter, Khaled aus dem Irak, hat sich noch vor der Geburt des Mädchens aus dem Staub gemacht.
Sibylle Berg liest aus "Der Mann schläft"
Sibylle Berg liest aus “Der Mann schläft” und stellt die Fragen Was ist Liebe? Was ist die größte Angst in der Liebe? Was bedeutet Liebe?
Eine Frau liebt einen Mann, weil der die Frau liebt. Was kann man sich Besseres wünschen in dieser unfreundlichen Welt, in der fast alle mit guten Gründen unglücklich sind? Doch dann kommt der Mann abhanden, und man fragt sich, ob das mit rechten Dingen zugeht.
Franzobel liest aus "Österreich ist schön"
Arigona Zogaj: Das Schicksal des aus dem Kosovo stammenden Mädchens, das mitsamt seiner Familie abgeschoben werden soll, spaltet Österreich. Franzobel ergreift in diesem Buch leidenschaftlich Partei – für die Menschlichkeit.
Per Olov Enquist liest aus "Ein anderes Leben"
“Im Mittelpunkt das Ich, im Blick die ganze Welt.” Erleben Sie Per Olov Enquist auf seiner Lesung im Münchner Literaturhaus. Er erzählt seine Lebensgeschichte, als ob es die eines anderen wäre. “Ein anderes Leben” liest sich wie ein zeitgenössischer Roman und ist das Buch eines meisterhaften Erzählers.
T.C. Boyle liest aus "Die Frauen"
T.C. Boyle meets Frank Lloyd Wright: Er ist genial und exzentrisch, er ist der berühmteste Architekt Amerikas, er lebt mitten in der amerikanischen Prärie und er liebt die Frauen. Auf der lit.COLOGNE hat T.C. Boyle aus seinem neuem Meisterwerk “Die Frauen” gelesen.
Peter Henisch liest aus "Eine sehr kleine Frau"
Mit einprägsamen Bildern erinnert sich Peter Henisch in diesem großen Roman an jene Frau, von der er gelernt hat, was sein weiteres Leben prägen sollte: das Erzählen. 1945 hörte Paul Spielmann auf Spaziergängen durch das zerbombte Wien Geschichten von seiner Großmutter, und nun, Jahrzehnte danach, nimmt er den Faden wieder auf und sucht nach ihrer eigenen Geschichte.
Interview mit Daniel Glattauer
Emmi und Leo sind wieder da. In “Gut gegen Nordwind” haben sich die zwei per E-Mail rettungslos ineinander verliebt. In dem neuen Buch von Daniel Glattauer “Alle sieben Wellen” bekommen sie ihre zweite Chance. Im Video erzählt Daniel Glattauer mehr und verrät ein Geheimnis: Werden sich Leo und Emmi treffen?
Veit Heinichen liest aus "Die Ruhe des Stärkeren"
“Die Neurosen einer Gesellschaft kann man am besten an ihren Verbrechen ablesen.”
Hedgefonds, obskure Immobiliengeschäfte, abgerichtete Kampfhunde und viele Tote – Proteo Laurenti hat einiges zu tun. Veit Heinichen liest aus seinem neuem Buch “Die Ruhe des Stärkeren”.
Wilhelm Genazino liest aus "Das Glück in glücksfernen Zeiten"
Ein Mann lebt mit sich selbst und seiner Freundin auf halbwegs gutem Fuße. Doch als sich die Freundin ein Kind wünscht, da ist das in seinem Lebenskonzept nicht vorgesehen. Wie weit wird einer gehen, um davonzukommen? Sehen Sie Wilhelm Genazino bei einer Lesung aus seinem Buch “Das Glück in glücksfernen Zeiten.”
Daniel Glattauer liest aus "Alle sieben Wellen"
Per E-Mail rettungslos verlieben? Daniel Glattauer hat es mit seinem Buch “Gut gegen Nordwind” möglich gemacht. In “Alle sieben Wellen” geht die Geschichte mit Emmi und Leo weiter. Im Video liest Daniel Glattauer an dem Ort, an dem sich Emmi und Leo das erste Mal treffen werden.
Interview mit Anna Gavalda
Zum Erscheinen des neuen Buches “Alles Glück kommt nie” haben wir Anna Gavalda, Autorin von “Zusammen ist man weniger allein”, in Paris besucht und mit ihr über den Erfolg, das Leben als Schriftstellerin und das Schöne am Schreiben gesprochen.
Volker Schlöndorff liest aus "Licht, Schatten und Bewegung"
Eine Jugend in Hessen, ein Leben in vielen Sprachen und Ländern. Der Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff erzählt in “Licht, Schatten und Bewegung” anschaulich von seinem Leben und seiner Arbeit. Sehen Sie hier einen bewegenden Ausschnitt aus einer Lesung im Literaturhaus München.
Richard Stark im Gespräch mit Denis Scheck
Auf seiner Lesereise hat Richard Stark 2008 das Krimifestival “Mord am Hellweg” besucht. Im Gespräch mit Denis Scheck spricht er über Parker, seinen düsteren Helden ohne Vornamen und warum er ihm lieber ein Gewehr statt Gift in die Hand gibt. Richard Stark war eines der zahlreichen Pseudonyme von Donald E. Westlake, der am 31. Dezember 2008 im Alter von 75 Jahren gestorben ist.
Norbert Niemann liest aus "Schule der Gewalt"
Frank Beck, 38, ist unsicher, unzufrieden und völlig ausgebrannt. Als Lehrer fühlt er sich zu Nadja, einer klugen, unerreichbaren und selbstsicheren Schülerin, hingezogen. Sofort geht das Gerücht einer Affäre um, erste Drohungen und gewalttätige Ausbrüche folgen. Norbert Niemann erzählt in seinem zweiten Roman erneut aus dem wirklichen Leben – von einer Liebe, die vielleicht gar keine ist, und von Gewalt, die niemand begreifen kann.
Norbert Niemann liest aus "Willkommen neue Träume"
Von mitreißender Vielfalt und erzählerischer Kraft: Norbert Niemanns grandioser Gesellschaftsroman bestätigt den Rang dieses Autors, der in den Menschen eines Dorfes das Ganze unserer Gegenwart in den Blick nimmt. Mit “Willkommen neue Träum” wagt Norbert Niemann es, uns von unserer Wirklichkeit zu erzählen.
Norbert Niemann liest aus "Wie man's nimmt"
Das Leben des Restaurators Peter Schönlein kennt keinen Mangel, alles ist wie ein wunderbarer Film. Als seine Frau Christa für ein paar Tage wegfährt, trifft er eine junge Frau, und sein Leben gerät ins Schwanken. “Niemann legt mit seinem furiosen Debüt die Gefühls- und Existenzzweifel seiner Generation frei, die, in der Medienwelt groß geworden und von ihr erzogen, sich selber und der Realität nicht über den Weg traut.” Verena Auffermann, FOCUS
Norbert Gstrein liest aus "Die englischen Jahre"
Ein Roman über die Suche nach Identität und Zugehörigkeit: Mehr als fünfzig Jahre nach dem II. Weltkrieg verfolgt eine junge Frau die Spuren des aus Österreich stammenden Schriftstellers Gabriel Hirschfelder, der in Southend-on-Sea gestorben ist und vor seinem Tod bekannt hat, er hätte im Krieg einen Mann umgebracht. Sie erfährt dabei von der Geschichte einer mysteriösen Schiffsversenkung.
Norbert Gstrein liest aus "Die Winter im Süden"
Ein Vater und seine Tochter: Er hat sie nach dem Krieg als Kind in Wien verlassen und ist nach Argentinien gegangen. Jetzt, fast ein halbes Jahrhundert später, kommen beide in ihre jugoslawische Heimat zurück und finden dort ihre Vergangenheit wieder – und die eines ganzen Landes: Ein großer europäischer Roman.
Rafik Schami liest aus "Das Geheimnis des Kalligraphen"
Ein berühmter Kalligraph, eine schöne Frau und eine leidenschaftliche Liebe zwischen einer Muslimin und einem Christen. Rafik Schamis Roman “Das Geheimnis des Kalligraphen”, der im Damaskus der 1950er Jahre spielt, der kurzen Zeit der Demokratie, ist ein großer Bilderbogen der syrischen Gesellschaft, der alle Sinne der Leserinnen und Leser anspricht.
Franzobel liest aus "Liebesgeschichte"
Alexander Gansebohn ist mit Marie verheiratet, verliebt ist er jedoch in Dunja. Als er wieder einmal erst im Morgengrauen nach Hause kommt, stürzt sich Marie samt der Kinder aus dem Fenster. Auch Dunja will nichts mehr von ihm wissen. Dieser Roman ist wie eine sanftmütige Ballade einer Heavy-Metal-Band.
Linda Stift liest aus "Stierhunger"
Eine junge Frau lernt eine ältere Dame kennen, die der Kaiserin Sisi ähnelt und ihr anbietet, sich einen Gugelhupf mit ihr zu teilen. Sie nimmt die Einladung spontan an. Einladung folgt auf Einladung, harmlose Museumsbesuche erweisen sich als geplante Raubzüge, auf denen etwa die Kokainspritze der Kaiserin erbeutet wird.
Schaurig erzählt Linda Stift ihre Geschichte von der Abhängigkeit, vor dem Hintergrund einer Stadt, in der der Wahnsinn immer schon die schönsten Blüten getrieben hat.