Friedrich Schiller

"Gnädigster Herr, ich habe Familie"

Schillers Bitt- und Bettelbriefe – illustriert von Gottfried Müller, herausgegeben von Christiana Engelmann
Erscheinungsdatum: 17.08.2009
Fester Einband, 80 Seiten

Preis: 12.90 € (D) / 22.90 sFR (CH) / 13.30 € (A)

ISBN 978-3-8363-0159-6
Sanssouci

Der große Friedrich Schiller zeigt Wege aus der Kreditklemme: Als von Geldsorgen geplagter Anfänger verschickt Schiller zahlreiche Briefe an Freunde, Gläubiger, Verleger, Theaterleiter bis hin zu Landesherren. Er bittet um Rotwein oder einen Pelzmantel, vor allem aber fordert er Vorschüsse und Stundungen oder bettelt um Darlehen und höhere Honorare. Gekonnt und stilsicher zieht er dabei alle Register der Schreibkunst: mal unterwürfig-verschämt, mal als selbstbewusster Bestsellerautor. Die kommentierte Briefauswahl zeigt auf unterhaltsame und informative Weise den Aufstieg Schillers zum renommierten Dichter mit Adelstitel.

"Ein detailverliebtes Buch über die Lebenshaltungskosten um 1800 und die Verstrickungen eines Klassikers, der lange von der Hand in den Mund leben musste. Man staunt, dass er nicht zum Räuber geworden ist." Jürgen Werth, Norddeutscher Rundfunk, 10.11.09

"Christiana Engelmann verschafft mit einer für jugendliche Leser - charmanten Sammlung von Schilllers Bitt- und Bettelbriefen einem wenig beachteten Genre Geltung." Alexander Kosenina, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.11.09

"Wer lernen will, wie man Menschen dazu bewegt, ihm einen Gefallen zu tun, einen Wunsch zu erfüllen, der findet in diesem Buch nützliches Studienmaterial. [...] - ein Glücksfall." Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 03.09.09

"Ein Band versammelt die schönsten Bitt- und Bettelbriefe des chronisch klammen Dichters Friedrich Schiller - die perfekte Anleitung zum stilvollen Schmarotzen in Zeiten der Krise. [...] Das perfekte Tutorium für alle, die in der Krise ein bisschen (materielle) Zuwendung vertragen könnten. Von den Klassikern lernen, heißt kassieren lernen." Jobst-Ulrich Brand, Focus online, 07.08.09

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