Miklós Bánffy
Die Schrift in Flammen
Roman
– übersetzt aus dem Ungarischen von Andreas Oplatka
Erscheinungsdatum: 06.02.2012
Fester Einband, 800 Seiten
Mit Lesebändchen
Preis: 27,90 € (D) / UVP 37,90 sFR (CH) / 28,70 € (A)
ISBN 978-3-552-05559-9
Zsolnay
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Luxuriöse Bälle und große Jagden auf prächtigen Landschlössern, Affären in Budapester Palais, Duelle im Morgengrauen, Intrigen im Parlament: Sie bilden den Hintergrund dieses Romans, der die untergehende Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Sicht der beiden jungen Grafen Bálint Abády und László Gyeröffy schildert. Das Buch erzählt vom Versagen der herrschenden Schichten und entwirft ein Gesellschaftsbild vom Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie. Dieser erste Band der "Siebenbürger Geschichte“ wurde vor dem Zweiten Weltkrieg in Ungarn publiziert, kürzlich wiederentdeckt und erscheint jetzt erstmals auf Deutsch.
"Miklós Bánffy - der Chronist der untergehenden ungarischen Aristokratie. Intelligenz, Ironie und Nachrichten aus einer versunkenen Welt mischen sich bei ihm zu farbigen Breitwandbildern." Péter Esterházy
"Miklós Bánffy ist ein geborener Erzähler. Mord, Intrigen, große Politik und leidenschaftliche Liebe fügen sich hier zu einem großen Drama." Patrick Leigh Fermor
"Bánffy schreibt mit einer Melancholie, die an die Prosa Joseph Roths erinnert. (…) In liebevollen Details wird das ländliche Siebenbürgen beschrieben. Die Erzählung hat Spannkraft und den langen Atem eines viktorianischen Wälzers, Andreas Oplatka bewahrt in seiner Übersetzung auch den eleganten Stil und die Präzision Bánffys." Norbert Mayer, Die Presse, 25.02.12
"Eine opulente und heute ziemlich exotisch anmutende Darstellung der ungarischen Hocharistokratie in den Jahren 1904 bis 1914. (...) Die Schieflage dieser dekadenten Gesellschaft wird auf jeder Seite deutlich. "Die Schrift in Flammen" bietet Menetekel und Melodram: ein Gesellschaftspanorama, das viel von Joseph Roth, Tolstoi und Proust hat - und sich in den süffig-seifigeren Passagen zugleich als ungarisches "Vom Winde verweht" lesen lässt." Wolfgang Schneider, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.12
"Meisterhafte Erzählkunst, die sich als psychologisch ebenso einfühlsam wie stilistisch an den Großen - Stendhal, Tolstoi, Proust, auch Thomas Mann - geschult erweist. (...) Eines der herausragenden Prosa-Fundstücke nicht nur dieses Bücher-Frühlings." Oliver vom Hove, Weltwoche, 26.04.12
"Wie Miklós Bánffy in seiner 'Siebenbürger Geschichte' die Sphären der Liebe, Kunst, Gesellschaft, Ökonomie und Politik zu einem prächtigen Sittenbild des ungarischen Adels verzahnt, ist ebenso ambitioniert wie bezaubernd. … Eine grandiose, melancholische Beschwörung aristokratischen Lebens in Ungarn bis zum Ersten Weltkrieg - und zugleich dessen schonungsloser Abgesang." Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung, 06.08.12
"Ein maliziöses Vergnügen." Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung, 07.08.12
Videobeitrag des Ungarischen Kulturinstituts
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