Karl-Markus Gauß
Zu früh, zu spät
Zwei Jahre
Erscheinungsdatum: 03.03.2007
Fester Einband, 416 Seiten
Preis: 24.90 € (D) / 44.50 sFR (CH) / 25.60 € (A)
ISBN 978-3-552-05397-7
Zsolnay
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Worum es in diesem Buch geht? Karl-Markus Gauß schreibt vom Irak-Krieg und von den Illusionen seiner aus der Wojwodina nach Amerika ausgewanderten Verwandten; er berichtet von profitablen Spermabanken und räsoniert über uralte Menschheitsfragen; er forscht seinem Vater nach, der "großen Portalfigur des Scheiterns in meinem Leben"; und die Lektüre berühmter, vergessener oder hierzulande wenig bekannter Autoren gerät ihm immer auch zur existentiellen Selbstprüfung. Viele literarische Genres stehen diesem Autor zur Verfügung, dem die scheinbaren Nebensachen nicht weniger wichtig sind als die Widrigkeiten der Epoche.
- Im Wald der Metropolen
- Die fröhlichen Untergeher von Roana Unterwegs zu den Assyrern, Zimbern und Karaimen
- Die versprengten Deutschen Unterwegs in Litauen, durch die Zips und am Schwarzen Meer
- Die Hundeesser von Svinia
- Von nah, von fern Ein Jahresbuch
- Mit mir, ohne mich Ein Journal
- Die sterbenden Europäer Unterwegs zu den Sepharden von Sarajevo, Gottscheer Deutschen, Arbereshe, Sorben und Aromunen
- Der Mann, der ins Gefrierfach wollte Albumblätter
- Das Europäische Alphabet
- Ins unentdeckte Österreich Nachrufe und Attacken
"Ich vermochte die Lektüre keine Minute zu unterbrechen ... Der sorgsame Stilist Gauß, ein Meister des geschliffenen Worts, trifft mit schöner Regelmäßigkeit ins Schwarze, man möchte und könnte ihn seitenweise zitieren." Ulrich Weinzierl, Die Welt, 17.03.07
Sein "grosses Journal 'Zu früh, zu spät' ist zugleich scharfzüngig und poetisch ... Der ständige Wechsel seines enormen Sprachregisters, vom bissigen Kommentar bis zu rein literarischen Beschreibungen ... machen Gauss' neuestes Journal zu einem schillernden Kunstwerk." Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung, 18.04.07
Ein Buch, besser ein Autor wird zum Begleiter. er teilt sich mit, seine Gedanken, sein Wissen, seine Zweifel und sein Staunen... selbst komme ich ebenso ins Nachdenken und ertappe mich immer wieder im virtuellen Dialog mit dem Vertrauten (woher eigentlich?) Begleiter.
[bernhard jenny]
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