Astrid Geisler, Christoph Schultheis

Heile Welten

Rechter Alltag in Deutschland
Erscheinungsdatum: 07.02.2011
Flexibler Einband, 224 Seiten

Preis: 15,90 € (D) / UVP 22,90 sFR (CH) / 16,40 € (A)

ISBN 978-3-446-23578-6
Hanser Verlag

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Rechtsradikale erkennt man längst nicht mehr nur an Springerstiefeln und kahlrasierten Schädeln. Die Rechte hat ein neues Gesicht: Sie sitzen im Elternbeirat, kaufen Gemüse aus der Region und nennen ihren Sohn Siegfried. Astrid Geisler und Christoph Schultheis haben in einer Subkultur in Deutschlands Gesellschaft recherchiert, die sich nach außen bürgerlich gibt, aber im Innern für Nationalismus und Antisemitismus kämpft. Sie gewinnt Anhänger, die sich von der Politik im Stich gelassen fühlen: in der Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut, in ihren Ressentiments, die sie gegen Ausländer hegen. Hier lauert eine versteckte Gefahr.

E-Books

"Zwei in der Recherche mutige, im Tonfall maßvolle Journalisten haben ein "lesensnotwendiges" Sachbuch geschrieben." Andreas Malessa, Deutschlandradio, 07.02.11

"Wichtiger als der schlagzeilenträchtige Skandal ist dort hinzuschauen, wo unsere Welt in doppeltem Sinne "heil" ist, rechtes Denken also längst zum Alltag gehört. Das ist die Botschaft dieses lesenswerten Buches." Ralph Gerstenberg, Deutschlandfunk, 07.02.11

"Astrid Geisler und Christoph Schultheis erweisen sich in ihm [ihrem Buch] als ideales Autorenduo: Denn sie reihen keine vermeintlichen Aufreger aneinander, wie sie üblicherweise die Reflexe der Berichterstattung auslösen. Im Gegenteil, in ihrem Buch steckt eine fundierte Medienkritik, die das Prinzip des "kalkulierten Skandals" entlarvt, mit dem Rechtsextremisten in die Schlagzeilen drängen. Sie liefern dafür, was ihrer Meinung nach in der öffentlichen Debatte über die extreme Rechte fehlt: Einsichten." Frankfurter Allgemeine Zeitung, Olaf Sundermeyer, 05.03.11

"Ein ausgesprochen wichtiges Buch, das mehr über Deutschland auszusagen scheint als manch andere ambitionierte Analyse, das unsere Sinne schärft und uns mit Nachdruck dazu auffordert, genauer hinzuschauen, hinzuhören und uns einzumischen." Jüdische Zeitung, 04.03.11

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