Philip Roth
Verschwörung gegen Amerika
Roman
– übersetzt aus dem Englischen von Werner Schmitz
Erscheinungsdatum: 19.08.2005
Fester Einband, 432 Seiten
Preis: 24.90 € (D) / 44.50 sFR (CH) / 25.60 € (A)
ISBN 978-3-446-20662-5
Hanser Verlag
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Amerika 1940. Charles Lindbergh, Fliegerheld und Faschistenfreund, verbucht bei den Präsidentschaftswahlen einen erdrutschartigen Sieg über Franklin D. Roosevelt. Unter den amerikanischen Juden breitet sich Furcht und Schrecken aus - auch bei der Familie Roth in Newark. Aus der Sicht des 8-jährigen Philip schildert der Autor, was passiert wäre, wenn ... "Das ist eine so schonungslose, krasse Auslotung kindlicher Ängste, dass man Lindbergh und Hitler ganz vergisst und nach der Lektüre auch nicht wirklich beruhigt ist darüber, dass alles anders kam." Nils Minkmar, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
- Goodbye, Columbus Ein Kurzroman und fünf Stories
- Die Demütigung Roman
- Portnoys Beschwerden
- Empörung Roman
- Exit Ghost Roman
- Eigene und fremde Bücher, wiedergelesen
- Mein Leben als Mann Roman
- Jedermann Roman
- Shop Talk Ein Schriftsteller, seine Kollegen und ihr Werk
- Das sterbende Tier Roman
- The Great American Novel
- Mein Mann, der Kommunist Roman
- Amerikanisches Idyll Roman
- Operation Shylock Ein Bekenntnis
- Täuschung Roman
- Mein Leben als Sohn Eine wahre Geschichte
- Die Tatsachen Autobiographie eines Schriftstellers
- Die Prager Orgie Ein Epilog
- Der Ghost Writer Roman
"Ein beklemmendes Gedankenspiel: der neue Roman von Philip Roth. Ihn interessieren die Menschen in den Schockwellen der Politik." Uwe Schmitt, Die Welt, 30.09.04
"In den berührendsten Passagen seines Buchs zeigt Roth, wie die Welt des kleinen Philip langsam zusammenbricht." Peter Haffner, Tages-Anzeiger, 14.10.04
" ...in jedem Augenblick so plausibel und so greifbar wirklich wie die Angst des Kindes in der Nacht ..." Thomas David, Neue Zürcher Zeitung, 03.10.04
"Wenn Roths literarische Meisterschaft sich je fixieren ließ, dann in jenen Passagen, in denen er aus der Sicht eines Halbwüchsigen schildert, wie Geschichte den Alltag eines kleinen Jungen verändert..." Denis Scheck, Focus, Ausgabe 34/05
"Großartig und realistisch. Überhaupt ist es dramaturgisch exzellent, wie Roth die Weltgeschichte und die Alltagskatastrophen schroff gegeneinander stellt." Hannes Stein, Die Welt, 27.08.05
"Eine so kühn wie mitreißend erzählte Geschichtsfiktion, episch und bestechend..." Oliver vom Hove, Die Presse / Wien, 10.09.2005
"Eine ruhige, zarte Erzählung aus einem Guss ... ein meisterhaftes Werk über die Demokratie und ihre Gefährdung von innen. Auf fast schon geniale Weise enthüllt das Buch die enge Verknüpfung von Familienbanden und politischen Bandenkriegen." Robin Detje, Süddeutsche Zeitung, 06.09.05
"Schwindelerregend ... wieder einmal der beste Roman, den er je geschrieben hat. Vielleicht sogar einer der allerallerbesten ... Der Intellektuelle Philip Roth hat sich mit dem Meister des Gefühls verbündet - und dieses Gemeinschaftswerk schafft die Überbietung eines der Besten durch sich selbst." Elke Schmitter, Der Spiegel, 29.08.05
"Dramaturgisch exzellent, wie Roth die Weltgeschichte und die Alltagskatastrophen schroff gegeneinander stellt." Hannes Stein, Die Welt, 27.08.05
"Wer dieses Buch liest, begreift besser, nein, spürt sinnlich und anschaulich, was es heißt, dass die Geschichte, die sich im Rückblick immer als das Notwendige darstellt, bei ihrem Eintreten als das Unvorhergesehene kommt ... Den größten anzunehmenden Unfall durch die Augen eines achtjährigen Jungen sehen zu lernen, darin liegt literarische Weisheit, die höher ist als historische Vernunft." Ulrich Raulff, Süddeutsche, 09./10.10.04
"Der relevanteste, brisanteste lebende Schriftsteller. ... Das ist eine so schonungslose, so krasse Auslotung kindlicher Ängste, dass man Lindbergh und Hitler ganz vergisst und nach der Lektüre auch nicht wirklich beruhigt ist darüber, dass alles anders kam." Nils Minkmar, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.09.04
"Denn nicht nur Familiengeschichten, sondern Vater-Sohn-Beziehungen und die dazugehörigen Autoritätsschlachten sind das geheime Thema des Rothschen Werks." Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.04
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