Botho Strauß
Der Untenstehende auf Zehenspitze
Erscheinungsdatum: 15.03.2004
Fester Einband, 176 Seiten
Preis: 17.90 € (D) / 32.50 sFR (CH) / 18.40 € (A)
ISBN 978-3-446-20491-1
Hanser Verlag
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Ein weiterer Band von Botho Strauß' unzeitgemäßen Betrachtungen: über den Rückgang der Empfindungsfähigkeit und die Zunahme der Abstumpfung meditiert einer, der davon überzeugt ist, dass wir das Erinnern neu erfinden müssen. Wer nur nach vorn schaut, wird die Verluste und Opfer, das, was uns abhanden kommt, weder sehen noch verstehen; aber auch dem bloß starr zurück Schauenden wird die gegenwärtige Not nicht verständlich.
- Vom Aufenthalt
- Die Unbeholfenen Bewußtseinsnovelle
- Mikado
- Theaterstücke Band IV
- Schändung
- Die eine und die andere Stück in zwei Akten
- Der Aufstand gegen die sekundäre Welt Bemerkungen zu einer Ästhetik der Anwesenheit
- Die Nacht mit Alice, als Julia ums Haus schlich
- Unerwartete Rückkehr Theaterstück
- Der Narr und seine Frau heute abend in Pancomedia
- Das Partikular
- Theaterstücke III
- Die Ähnlichen / Der Kuß des Vergessens Moral Interludes / Vivarium rot. Zwei Theaterstücke
- Jeffers-Akt I und II Theaterstück
- Die Fehler des Kopisten
- Ithaka Schauspiel nach den Heimkehr-Gesängen der Odyssee
- Wohnen Dämmern Lügen
- Das Gleichgewicht Stück in drei Akten
- Beginnlosigkeit Reflexionen über Fleck und Linie. Essay
- Angelas Kleider Nachtstück in zwei Teilen
- Fragmente der Undeutlichkeit Jeffers-Akt. Sigé
- Niemand anderes
- Die Fremdenführerin Stück in zwei Akten
- Marlenes Schwester. Theorie der Drohung Zwei Erzählungen
- Diese Erinnerung an einen, der nur einen Tag zu Gast war Gedicht
- Der junge Mann Roman
- Rumor Roman
- Die Widmung Eine Erzählung
- Trilogie des Wiedersehens Theaterstück
"Präzise und leichthändig bringt er das Aroma unserer Zeit auf den Punkt." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.03.04
"Das ist glänzende Kulturkritik... Botho Stauß muss wieder als Seismograf des intellektuellen Zeitgeistes gelten." Iris Radisch, Die Zeit / Literaturbeilage, 25.03.04
"Wieder setzt man sich, süchtig und erwartungsvoll über einen Band mit kurzer Prosa von Botho Strauss. Wieder wissend, dass man hingerissen und abgestossen, verstört und betört sein wird." Andreas Isenschmid, Neue Zürcher Zeitung, 21.03.04
"Botho Strauß ist der umfassendste Zeitdiagnostiker, den wir haben. Ein Glücksfall." Stephan Sattler, Focus, 15.03.04
"Der Anwalt der Gegenwärtigkeit [...] Sätze von lakonischer Klarsichtigkeit und zuweilen erschütternde Prägnanz, wie sie gegenwärtig kein anderer Autor deutscher Sprache schreibt." Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung, 14.05.04
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